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Bush-Regierung schürt Hysterie mit
fabrizierten Terrorwarnungen (FBI- und CIA-Agenten plaudern aus) (von
Rainer Rupp) Die ständigen Warnungen vor Terroranschlägen
in den USA würden vom Weißen Haus fabriziert, ohne jeglichen Bezug auf Fakten
nur um in der Bevölkerung das Gefühl der andauernden Bedrohung aufrecht zu
erhalten und der Politik des „starken und entschlossenen“ Präsident Bush
hohe Zustimmungsraten zu sichern. Das war zum Wochenende dem >Capitol Hill
Blue< Bericht[i]
zu entnehmen, der zur Untermauerung dieser Behauptung entsprechende Aussagen von
Mitarbeiter des FBI und der CIA zitierte. Während Verlautbarungen der
Bush-Regierung suggerieren, daß gefangen genommene, angeblich hochrangige
Al-Kaida Mitglieder ausgiebig plaudern und die US-Ermittler über weitere,
angeblich geplante Anschlägen informieren, tappen die Anti-Terrorspezialisten
von FBI und CIA tatsächlich immer noch im Dunklen. "Leider haben wir im
Krieg gegen den Terrorismus oder gegen Al-Kaida kaum Fortschritte gemacht“
zitiert CHB einen FBI-Agent aus der anti-Terrorabteilung, der resigniert hinzufügte:
„Seit Wochen drehen wir uns im Kreis“. Unter Berufung auf „andere Quellen im FBI
und der CIA” berichtet CHB, daß die Bush-Regierung die Geheimdienste dazu dränge,
“etwas, irgend etwas” zu liefern, um so das ganze Spektrum der nicht genau
spezifizierten Terrorwarnungen zu stützen, die vom Weißen Haus und der neu
gegründeten Heimatschutzbehörde ständig in die Welt gesetzt werden. "In
den meisten Fällen, haben wir jedoch so gut wie nichts in der Hand, lediglich
nicht zu belegende Bruchstücke einer Information. Die meisten Alarmmeldungen
werden herausgegeben ohne daß es dafür konkrete Anhaltspunkte gibt“, wird
ein weiterer FBI-Agent in dem CHB-Bericht zitiert. Die amerikanische Web-Nachrichtenagentur WorldNetDaily.com[ii], die den CHB-Report aufgegriffen hat, bemerkt in ihrem
Bericht, daß „in der Tat bei den meisten Terrorwarnungen, welche die
US-Regierung in letzter Zeit herausgegeben hat, jegliche spezielle Information
zur Art der Bedrohung gefehlt hat“. WorldNetDaily wundert sich auch, warum
nach jeder neuen Alarmmeldung der Regierung über einen bevorstehenden
Terroranschlag die für die Sicherheitsbehörden seit Ende September geltende
offizielle Alarmstufe dennoch unverändert bei gelb (erhöht) geblieben ist.
Vielleicht deshalb, weil die verantwortlichen Stellen wussten, daß die eigenen
Warnungen nicht ernt zu nehmen, bzw. frei erfunden waren? Sogar die jüngsten
Berichte über fünf Araber, die angeblich von Kanada aus mit gefälschten
Papieren in die USA eingereist sind, könnten nach Meinung des
anti-Terrorspezialisten Ronald Blackstone politisch motiviert sein. "Wir
haben sehr, sehr wenig, um die Behauptung zu stützen, daß diese Fünf eine größere
Bedrohung darstellen, als jeder andere der vielen Tausend Menschen, die jeden
Tag in dieses Land (USA) kommen“, sagte Blackstone gegenüber WorldNetDaily. "Hier darf jedoch kein Mißverständnis
herrschen”, warnte ein weiterer FBI-Agent im Report von Congress Hill Blue,
denn „gegen dieses Land (USA) besteht eine reale terroristische Bedrohung,
aber jedes Mal, wenn wir mit einer dieser falschen ´erhöhten Alarmstufen´ an
die Öffentlichkeit gehen, stumpft es nur die Menschen ab für den Tag, wo wir
einen anderen, echten Alarm haben“. Letztes Jahr wurden Amerikaner immer
wieder vor unmittelbar bevorstehenden Anschlägen gewarnt, daß Terrorists
Footballstadien, Atomkraftwerke, Shopping Centers, Synagogen, Apartmentblocks,
U-Bahnsystem, die Brooklyn-Brücke und andere Wahrzeichen in New York angreifen
würden. Ebenso ergingen Warnungen an die amerikanische Öffentlichkeit,
Vorsicht gegenüber kleinen Flugzeugen, Tanklastwagen und Tauchern walten zu
lassen. Vor dem Hintergrund der Aussagen der FBI und CIA-Agenten im CHB-Bericht,
kann nun davon ausgegangen werden, daß die Bush-Regierung zur Absicherung ihrer
innen und außenpolitischen Ziele in der amerikanischen Bevölkerung
systematisch Angst und Hysterie schürt. Wie schamlos die Bush-Regierung dabei
vorgeht, ist ebenfalls dem CHB-Bericht zu entnehmen. Nach Informationen von
Quellen im FBI und in der CIA werde in einem vor kurzem verfassten Memorandum
des Weißen Hauses der “Krieg gegen den Terror” als “definitiver
politischer Vorteil” bezeichnet und zugleich als ein nützliches Instrument
zum Eintreiben von Spendengeldern für die republikanische Partei von Präsident
Bush. Das seien nur zwei von vielen Punkten, wie die terroristische Bedrohung
politisch am besten ausgenützt würde. "Natürlich nutzt das Weiße Haus
die Terrorismusbedohung weidlich zu seinem politischen Vorteil aus,“ zitiert
WorldNetDaily den Politstrategen der demokratischen Partei Russ Barksdale.
"Sie wären dumm, wenn sie es nicht täten. Wir würden dasselbe machen“,
war Barksdale zynischer Kommentar. Sbg. den 5.1.203 _________ [i]
Bush
Leagues http://www.capitolhillblue.com/artman/publish/printer_1445.shtml [ii]
Terror alerts manufactured? By
Jon Dougherty Posted:
January 4, 2003 http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=30312 |
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