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Von der anderen Front: Israel/Palästina

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Die Partner in Bethlehem schätzen diese zugesandten Wünsche und Gebete sehr -  als persönliche und als spirituelle Geste des Trostes und der Hoffnung zu Weihnachten, aber auch als eine Möglichkeit, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Isolation und Stagnation zu lenken, die Sperren und Besatzung in den palästinensischen Gemeinden verursachen. Die Wünsche und Gebete werden gedruckt und ausgehändigt als persönliche Botschaften, als Unterrichtsmaterial (z.B. an Schulen) und im Kontext von interreligiösen Gebeten (in Gebetshäusern).

Aktion: 

"Weihnachtswünsche für Bethlehem" 

von Pax Christi International, Internationalem Versöhnungsbund, dem Netzwerk Church and Peace und Justitia et Pax

Deutsche Übersetzung (-> Originaltext in Englisch)

 

Brüssel/Wien/Schoeffengrund/Bern
November 2004

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

Zum fünften Mail in Folge werden für alle Völker im Heiligen Land die Weihnachtsfeierlichkeiten in einem Klima der Angst stattfinden. Dieses Klima der Angst resultiert aus der andauernden Gewalt – Besatzung, Selbstmordattentate und Militäroperationen -, einer Gewalt, die großes Leiden für die lokale Bevölkerung hervorruft und alle Pläne für eine gerechte und friedliche Lösung des Konfliktes weitgehend verunmöglicht. Der Bau eines Sicherheitszaunes bzw. einer Trennungsmauer vertieft das Klima von Hass und Furcht.

 

Pax Christi International, der Internationale Versöhnungsbund (IFOR), Church and Peace und die Präsidentschaft der Konferenz Europäischer Justitia et Pax- Kommissionen  unterstützen eine Initiative von palästinensischen Partnern – das Arabische Erziehungs-Institut (AEI), die „Library on Wheels for Non-violence and Peace“ (Werkstatt für Gewaltfreiheit und Frieden), das Zentrum für Konfliktlösung und Versöhnung (CCRR), das „Wi-am Center“ und die Kommission Justitia et Pax Jerusalem. Sie laden ihre Mitglieder ein, e-mail-Wünsche und Friedensgebete zu schicken.

 

Alle Einzelmitglieder, Organisationen und Partner sind dazu eingeladen, per e-mail Advents- und Weihnachtswünsche sowie Friedensgebete an die Partner in Bethlehem zu senden.

Tun Sie dies bitte vor dem 25.Dezember. Englisch ist die bevorzugte Sprache; jedoch können nicht Englisch Sprechende ihre Wünsche und Gebete auch in ihrer Muttersprache schicken. Alle Botschaften werden erbeten an peace-message@paxchristi.net . Diese Botschaften werden dann nach Bethlehem weiter gesandt und zugleich bereit gestellt auf den websites von Pax Christi International  (www.paxchristi.net) und IFOR (www.ifor.org).

 

 

Die politische und wirtschaftliche Situation in der Region ist nicht besser geworden. Im Gegenteil: die meisten Leute kämpfen einfach nur gegen die Verzweiflung an. Trotz der harten und schwierigen Bedingungen wegen Straßensperren und Besatzung ist Bethlehem, der Geburtsort Jesu Christi, immer noch zuallererst eine Stadt des Friedens. Einen Wunsch oder ein Gebet dorthin zu schicken, ist ein wichtiger Weg, mit den vielen Menschen Kontakt aufzunehmen, die sich danach sehnen, ein Wort der Hoffnung zu hören. Dies kann auch helfen, die Verzweiflung der lokalen Bevölkerung zu überwinden, eine Verzweiflung, die heute noch tiefer empfunden wird als in den letzten Jahren.

 

Die Partner in Bethlehem schätzen diese zugesandten Wünsche und Gebete sehr -  als persönliche und als spirituelle Geste des Trostes und der Hoffnung zu Weihnachten, aber auch als eine Möglichkeit, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Isolation und Stagnation zu lenken, die Sperren und Besatzung in den palästinensischen Gemeinden verursachen.

Es können auch besondere Gruppen angesprochen werden, wie Frauen, Lehrer oder Kinder. Die Wünsche und Gebete werden gedruckt und ausgehändigt als persönliche Botschaften, als Unterrichtsmaterial (z.B. an Schulen) und im Kontext von interreligiösen Gebeten (in Gebetshäusern).

 

In derselben Zeit sind die Mitglieder aufgefordert, nationale, regionale und lokale Gottesdienste oder Friedens-Mahnwachen in ihrer Gegend zu organisieren. Die Gebete und Botschaften, die nach Bethlehem geschickt werden, können in solche Gottesdienste und Vigilfeiern einbezogen werden. Wir empfehlen den 22. Dezember 2004 als Fast- und  Gebetstag für das Heilige Land.

 

Bitte verteilen Sie dies Botschaft per e-mail so weit wie möglich.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Etienne De Jonghe

Generalsekretär von Pax Christi International

 

Dr. Hildegard Goss-Mayr

Ehrenpräsidentin des Internationalen Versöhnungsbundes

 

Marie-Noëlle von der Recke

Church and Peace-Generalsekretärin

(Europäisches Ökumenisches Netzwerk von Gewaltfreien Gemeinschaften)

 

Dr. Josef Bieger-Hänggi

Präsident der Konferenz Europäischer Justitia et Pax- Kommissionen

 

(Übersetzung ins Deutsche: Reinhard J. Voß)

 

* * *

Brussels/Vienna/Schoeffengrund/Bern

Ref.: ME.75.E.04

 

DRAFT of 1 November

 

November 2004

 

Dear friends,

 

For the fifth consecutive year Christmas celebrations will take place in a climate of fear for all peoples in the Holy Land . This climate of fear results from the continuing violence – occupation, suicide bombings and military operations - violence, which causes great suffering for the local population and greatly reduces any prospects for a just and peaceful resolution of the conflict. The building of a fence or wall of separation deepens further the climate of hatred and fear.

Pax Christi International, the International Fellowship of Reconciliation (IFOR), Church and Peace and the Presidency of the Conference of European Justice and Peace Commissions are supporting an initiative of partners in Palestine -- the Arab Educational Institute (AEI), Library on Wheels for Non-violence and Peace, the Centre for Conflict Resolution and Reconciliation (CCRR), Wi’am Center and the Justice and Peace Commission of Jerusalem - inviting all its members to e-mail wishes and prayers for peace.

 

All individual members and all member organisations and partners are invited to e-mail Advent and Christmas wishes and prayers for peace to the partners in Bethlehem . Please do this before 25 December. English is the preferred language, however non-native English speakers may also send wishes and prayers in their mother tongue. All messages should be sent to peace-message@paxchristi.net.  These messages will go to Bethlehem and at the same time be put on the website of Pax Christi International (www.paxchristi.net) and IFOR (www.ifor.org).

The political and economic situation in the region has not taken a turn for the better. Rather, most people are simply struggling against despair. Despite the harsh and difficult conditions resulting from closures and occupation, Bethlehem , the birthplace of Jesus Christ, is still first and foremost a city of peace. Sending a wish or a prayer by e-mail is an important way of communicating with the many people who long to hear a word of hope. It can also help overcome the despair that is felt by the local population, despair that is felt even more profoundly now than in previous years.

 

The partners in Bethlehem appreciate the reception of wishes and prayers very much, both as a personal and spiritual gesture of consolation and hope on the occasion of Christmas, and as a way to raise attention to the isolation and stagnation resulting from the closures and occupation
imposed on Palestinian communities
. Specific groups could also be addressed, such as women, teachers or children. The wishes and prayers will be printed and handed out as personal messages, as educational materials (e.g. at schools), and in the context of interfaith prayers (in houses of prayer).

 

 

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