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DUISBURG - 8. Mai 2005 Karmelkirche Duisburg
Was heißt für uns heute Gedenken des Kriegsendes nach 60 Jahren Frieden? 11:30 Gottesdienst in der Karmelkirche Thema: Aus der Gewaltspirale herausfinden. Vorbereitung durch die Pax Christi Gruppe Duisburg 13:00 Einfaches Essen in der Karmel-Begegnungsstätte 14:30 - 16:00 Film "Befreiung". Gezeigt wird ein Teil aus fünf Teilen einer sowjetischen Serie über die Entscheidungsschlachten des Zweiten Weltkriegs 16:30 - 18:30 Podiumsdiskussion "Erinnern - wozu?" Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des deutschen Freidenkerverbandes Jochen Hippler, Institut für Entwicklung und Frieden, Uni Duisburg Karin Gerlich, Gewerkschaftssekretärin, ver.di-Landesbezirk Adolf Graber, SPD, Zeitzeuge 19:00 Theaterstück "human bombing" Berliner Compagnie - Eintritt 7 Euro (Ermäßigung möglich)
Veranstalter: Friedensforum Duisburg - Euromärsche - Initiativ e.V. - PDS Duisburg - ATIF - Attac Duisburg - Deutscher Freidenker-Verband e.V. OG Duisburg Unterstützer: Duisburger Netzwerk gegen Rechts
Das gesellschaftliche Erinnern an die Zeit vor- und während des Faschismus ist widersprüchlich. Einerseits gilt der Faschismus als geschichtliche Einzigartigkeit, andererseits wird heute jeder missliebige Staatschef als Widergänger Hitlers bezeichnet und das Land mit Krieg überzogen, um "ein neues Auschwitz zu verhindern".
... Einerseits verureilen die etablierten die etablierten Parteien und bürgerliche Medien den Rassismus der Neonazis und reden von Friedenssicherung, andererseits werden Flüchtlinge abgeschoben und die Bundeswehr in Angriffskriege geschicht.
Wie kann es geschehen, dass fünf Jahre nach dem "Aufstand der Anständigen" die NPD in einem Landesparlament sitzt und - insbesondere im Osten - (Neo-)Nazis bei dem Versuch der Vereinnahmung sozialer Proteste wie der Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV begünstigt werden?
Mit der Veranstaltung soll der Blick auf die Wirtschafts-, Sozial- und Außenpolitik der Zeit vor und nach 1933 so geschärft werden, dass die Fehler der Vergangenheit vermieden und die richtigen Schlüsse für eine demokratische, sozial gerechte und friedliche Politik heute gezogen werden können. |
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