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Thema:    [GushShalom] Die Woche die vorüberging, mit Dank an Sharon // Ernte aktualisiert

Datum:    30.09.04 18:22:14 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit

Von:        otherisr@actcom.co.il

GUSH SHALOM - pob 3322, Tel-Aviv 61033  www.gush-shalom.org/

 

[Eine enorme Eskalation geht momentan in Gaza vor sich. Aber auch in dieser beängstigenden Atmosphäre müssen wir weiterhin den Wahnsinn aufzeigen - und die Oliven pflücken.]

 

[1] Die Woche, die vorüber ist, mit Dank an Sharon - Gush Anzeige vom 1. Oktober

 

[2] Aktualisierung

   Arik Asherman - Jayous

   Dorothy Maor und Yakov Manor - Masha

   Beit Furik

 

                ***

[1] Die Woche, die vorüber ist, mit Dank an Sharon - Gush Anzeige vom 1. Oktober

 

            WÖCHENTLICHE ÜBERSICHT:

 

·         Zerstörung von Häusern von 31 palästinensischen Familien in Khan Younis.

 

·         Ausdehnung des Krieges auf syrisches Territorium durch die Tötung eines Hamas Kämpfers in Damaskus.

 

·         Massive Einfälle der Israeli Armee in Dschenin und Jebaliah.

 

·         Fortgesetztes Bombardement von Sderoth durch Kassam Raketen.

 

Danke für den Frieden! Bravo für die Sicherheit! *

 

 

* "Frieden und Sicherheit" war Sharons Wahlspruch.

 

Gush Shalom,

Spenden um uns zu helfen Anzeigen zu schalten an:

P.O.Box 3322, Tel-Aviv 61033

 

[2] Aktualisierung

   Arik Asherman - Jayous

   Dorothy Maor und Yakov Manor - Masha

   Beit Furik

 

------- Forwarded message follows -------

Date sent:          Thu, 30 Sep 2004 15:01:44 +0200

From:               Dorothy Naor <dor_naor@netvision.net.il>

Subject:            OLIVE HARVEST IN JAYOUS AND MAS'HA

 

Englisch folgt dem Hebräischen

 

Bitte weit verbreiten

Olivenernte: Mas’ha und Az-zawyia

Die Israelische Koalition für die Olivenernte beginnt am Freitag, den 1. Oktober, in Jayous, organisiert von den Rabbis for Human Rights. Für besondere Einzelheiten über die Daten in Jayous siehe am Ende dieser Nachricht.

---------------------------------------------------------------------------------

Am Sonntag, den 3. Oktober, fahren wir nach Mas’ha.

 

Mitfahrmöglichkeiten: 6:00 Uhr, Tel Aviv Arlozerof Bahnhof, am El Al Früh Check-in; 6:30 Uhr Rosh Ha’ayin, Parkplatz am neuen Bahnhof.

 

Wir wissen, dass es schwer fällt, so früh zu kommen. Aber Mas’ha ist von Mauern umgeben, und die Armee hat es abgelehnt, das Tor während des Tages offen zu lassen und uns davon unterrichtet. Dass die morgendlichen Öffnungsstunden einzig und allein zwischen 6-8:00 Uhr liegen. Wir müssen vor 8:00 Uhr dort sein.

Bitte strengt euch wirklich an zu kommen.

 

Arbeitskleidung und Arbeitsschuhe tragen.

Mitbringen: Hut, Essen, Wasser, Kameras, und Israelischen Personalausweis (wenn ihr nicht Israeli seid, bringt euren Pass mit)

 

Wir müssen im Voraus wissen, wie viele kommen werden.

 

Für die Benachrichtigung:

 

Dorothy 09 958 4804 (bitte sprecht langsam und deutlich falls ihr eine Nachricht hinterlasst)

Yakov: 09 767 0801; 050 573 3276

 

Die Separationsmauer bedroht die Existenz der Dörfer, die daran liegen. Die Auswirkungen auf die Lebensbedingungen sind enorm, sie beeinflussen die Bildung, die Gesundheit, die Beweglichkeit - kurz gesagt, sie beeinflussen das gemeinschaftliche und das familiäre Leben und den Lebensunterhalt.

 

Die Barriere ist eine existentielle Bedrohung für die Einwohner der palästinensischen Dörfer, deren Haupteinkommensquelle die Landwirtschaft ist.

 

Die Schwierigkeiten, denen sich die Bauern gegenüber sehen, wenn sie versuchen, durch die Tore zu ihren Feldern zu gelangen, sind zahlreich: Genehmigungen, ihre Ablehnung aus politischen und anderen Gründen, Schwierigkeiten bei dem Bewegen von Material auf die Felder, kein direkter Zugang (was zur Anhäufung von Zeit- und Streckenaufwand führt um zu den Feldern zu gelangen), und unzureichende Öffnungszeiten der Tore um es den Bauern zu ermöglichen ihre Felder und Haine zu bewirtschaften.

 

Der Kampf um das Recht auf Bewirtschaftung ihrer Felder auf der anderen Seite der Mauer ist ein Existenzkampf für die Dörfer entlang der Mauer.

 

Es ist unsere moralische und menschliche Pflicht (über unsere politische Überzeugung hinaus) den Bauern zu helfen, dass sie das uneingeschränkte Recht erreichen, ihre Felder zu kultivieren und ihre Ernte einzubringen.

 

Die Haupteinkommensquelle der 6.000 Einwohner in Mas’ha und Az-zawyiah ist die Landwirtschaft. 90% der Ländereien von Mas’ha’s sind auf der anderen Seite der Mauer. Bitte kommt um ihnen bei der Ernte ihrer Oliven zu helfen.

 

                *

 

Rabbi Arik Asherman organisiert den Ernteeinsatz in Jayous am Freitag, den 1. Oktober, Montag, den 4. Oktober, und Dienstag, den 5. Oktober.

Für Einzelheiten: 050 560 7034

Dorothy and Yakov

 

[3] Olivenernte in Beit Furik: Freiwillige benötigt

 

------- Forwarded message follows -------

Date sent:          Thu, 30 Sep 2004 04:37:28 -0700 (PDT)

From:               BFSC BeitFurik <bfscenter@yahoo.com>

 

Vom 1. Oktober bis zum 15. November werden die Bauern von Beit Furik auf ihren Feldern arbeiten und Oliven ernten.

 

Die palästinensischen Bauern der Stadt werden ständig von den israelischen Siedlern der Siedlung von Itamar belästigt, indem sie sie an der friedlichen Arbeit in ihren Feldern hindern.

 

Und wo jetzt gerade die Zeit der Olivenernte beginnt ist die Situation in Beit Furik angespannt.

 

In der Montagnacht zündeten die Siedler Feuer in einigen Olivenfeldern im Süden von Beit Furik an, unmittelbar hinter der Siedlung, um das Gebiet zu säubern um einen guten Überblick auf die Umgebung zu erhalten.

 

Am Sonntag wurde Sayyel Jibara, ein Einwohner vom Dorf Salem (genau auf der anderen Seite des Tals von Beit Furik) von einem Siedler aus der Elon Moreh Siedlung erschossen, als er mit seinem Auto in der Nähe einer Siedlerstraße unterwegs war.

 

In der letzten Woche wurde Mustafa Ali Khatatba aus Beit Furik von einer Gruppe von Siedlern mit Eisenstangen geschlagen als er Feigen auf dem Feld nahe der Siedlung erntete.

 

Im Monat August, vor 45 Tagen, wurde der Einwohner Mofleh Abu Heet von zwei Siedlern mit Eisenstangen angegriffen als er auf seinen Feldern arbeitete.

 

Das Dorf von Beit Furik ist daran gewöhnt, der Schauplatz für Angriffe der Siedler zu sein.

 

1997 wurde Mohammad Zalmout, 75 Jahre alt, auf seinem Feld von Siedlern getötet, die eine Kettensäge benutzten.

 

Im Jahr 2000 wurde Fared Nassasrah von Siedlern getötet und 4 andere Bauern wurden verletzt.

 

2002 wurde Ibrahim Hannani, 82 Jahre alt, getötet als er von einem Auto von Siedlern aus der Siedlung Elon Moreh überfahren wurde.

 

2003 wurde Hekmat Hannani, 23 Jahre alt, in der Nähe des Checkpoints von Beit Furik aus einem vorbeifahrenden Autos von Siedlern erschossen.

 

Heute sind die Bauern und Einwohner von Beit Furik darüber besorgt, was durch die Siedler passieren könnte während der Saison der Olivenernte.

 

Jedes Jahr bleiben internationale Freiwillige und israelische Mitglieder von Menschenrechtsorganisationen während der Ernte in Beit Furik um die Bewohner zu schützen.

 

Auch dieses Jahr bereitet das Komitee von Beit Furik sich darauf vor, die Internationalen und die israelischen Leute willkommen zu heißen und aufzunehmen.

 

Das Komitee halt Ausschau nach internationalen Freiwilligen, die während der Olivenerntesaison im Dorf bleiben. Freiwillige können in einem Haus im Dorf untergebracht werden, das dem Willkommen von Internationalen gewidmet ist. Training und Erklärungen zum Gebiet werden gegeben werden.

 

Für weitere Informationen nehmt bitte Kontakt mit uns auf unter: bfscenter@yahoo.com, oder besucht die Webseite: http://www.beitfurik.levillage.org/journal

 

Beit Furik Research Center.

 

#  "Machen Sie die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche zu einem Thema mit vorrangiger Priorität"

    der "Offene Brief an den nächsten Präsidenten" von den amerikanischen Juden kann unterzeichnet online werden auf

    online http://openletter.btvshalom.org

 

# Die Entführte Agenda - Das Dilemma der Friedensbewegung in Zeiten der Krise

   Lest dazu mehr im Leitartikel der THE OTHER ISRAEL September Ausgabe:

   http://otherisrael.home.igc.org/ed.html

 

# Wahrheit gegen Wahrheit - gegensätzliche Sichtweisen über die Geschichte des Konflikts in 101 Schritten

Hebräisch: http://www.gush-shalom.org/Docs/Truth_Heb.pdf

Englisch: http://www.gush-shalom.org/Docs/Truth_Eng.pdf

 

# Boykotliste von Siedlungsprodukten (neu aktualisiert)

   Jetzt auch mit Liste der Siedlungen

Hebräisch: http://gush-shalom.org/Boycott/boycheb.htm

Englisch: http://gush-shalom.org/Boycott/boyceng.htm

 

--

http://www.gush-shalom.org/ (Hebräisch)

http://www.gush-shalom.org/english/index.html (Englisch)

http://www.gush-shalom.org/arabic/index.html (ausgewählte Artikel in Arabisch)

 

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\\ die wöchentliche Gush Shalom Anzeige

\\ die Kolumnen von Uri Avnery

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N.B.: Auf der Gush Shalom Website Links für:

Artikel und Dokumente in Deutsch, Französisch und Spanisch

 

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https://mailman.gush-shalom.org/pipermail/gush-shalom/2004/thread.html#start

 

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