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Thema:    [GushShalom] Petition: Öffnet die Tore, damit Nahrungsmittel in den Gaza kommen können!

Datum:    07.04.04 22:34:34 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit

Von:        info@gush-shalom.org

Dies kam nachdem wir euch bereits ein Mail geschickt haben. Dennoch sollte es nicht warten. Wir haben euch bereits die Informationen zugeschickt darüber, wie UNRWA nicht mehr länger in der Lage ist, die notwendige Nahrungsmittelhilfe in den Gaza Streifen zu bekommen.

 

Nun gibt es etwas, das ihr tun könnt:

Die Petition unterzeichnen unter:

http://www.PetitionOnline.com/Aid2Gaza/

 

------- Forwarded message follows -------

Date sent:     Wed, 07 Apr 2004 21:52:42 +0200

From:       Gila Svirsky <gsvirsky@netvision.net.il>

Subject:      Petition: Open Gates to Allow Food into Gaza!

To:        Coalition of Women for Peace <CWJP@yahoogroups.com>

Copies to:     Alef list <alef@list.haifa.ac.il>,

   Discussion CWJP <CWJP-discussion@yahoogroups.com>

 

Liebe Freunde,

 

Zwei von uns, beide Friedens- und Menschenrechtsaktivisten in Israel, haben gerade eine Online-Petition vorbereitet, die: "Open Gates to Allow Food into Gaza" heißt.

(Um es euch leichter zu machen, haben wir eine Textkopie unten angefügt.)

 

Diese Petition bezieht sich auf die kürzliche Einstellung von Hilfsmaßnahmen durch die UNWRA in den Gaza als Resultat der israelischen Aktionen, welche die UN LKWs am Hereinkommen hindern.

 

Bitte lest die Petition unten. Wenn ihr sie unterzeichnen möchtet, klickt auf:

http://www.PetitionOnline.com/Aid2Gaza/

 

Mit lieben Grüßen,

Oren Medicks & Gila Svirsky

______________________

 

Die Petition:

An:

Premierminister Ariel Sharon

Wir sind entsetzt zu hören, dass UNRWA gezwungen worden ist, seine Nahrungsmittelhilfe im Gaza einzustellen als Resultat der neuen israelischen Verfügungen. Die ernsthaften wirtschaftlichen Probleme der Kinder und Erwachsenen im Gaza ist ausführlich dokumentiert durch US AID und andere Quellen. Das Verhindern des Zugangs für humanitäre Hilfe wird die bereits existierenden Zustände von Hunger und Unterernährung verschärfen.

 

Daher rufen wir, Einzelpersonen und Organisationen, die um Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte besorgt sind - israelische und internationale - die israelische Regierung auf, sicherzustellen, dass UNWRA und andere Hilfsorganisationen weiterhin in der Lage sind, ihre Arbeit zu leisten, oder das, andererseits Israel diese Hilfsmaßnahmen durch eigene ersetzt und damit das Wohlergehen der Bevölkerung gewährleistet, wie es in der Vierten Genfer Konvention festgelegt ist.

 

Wir fordern, dass die israelische Regierung diese Angelegenheit mit äußerster Dringlichkeit aufgreift da Menschenleben auf dem Spiele stehen. Wir rufen die Regierungen von anderen Ländern auf, diesem humanitären Appell, der die Absicht hat, Israels Einhaltung seiner Verpflichtungen aufgrund von Gesetzen und grundlegenden humanitären Werten sicherzustellen, Gewicht zu verleihen.

 

Hochachtungsvoll,

 

Wenn ihr die Petition unterzeichnen möchtet, klickt auf:

http://www.PetitionOnline.com/Aid2Gaza/

 

Hintergrundinformation: UNRWA Pressemitteilung 1. April 2004

UN Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East-Headquarters Gaza

website: www.unrwa.org

Pressemitteilung No. HQ/G/06/2004

1. April, 2004

 

UNRWA stellt Nahrungsnothilfe im Gaza ein

 

Gaza - Die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA) hat heute die Verteilung von Notnahrungsmittelhilfe für etwa 600.000 Flüchtlinge im Gaza Streifen oder mit anderen Worten fast der Hälfte der Flüchtlinge, die UNRWA Nahrungsmittelhilfe im besetzten palästinensischen Territorium erhalten, eingestellt als Folge der Restriktionen, die durch die israelischen Behörden auferlegt worden sind an der einzigen Handelsüberquerung, durch welche die Organisation humanitäre Hilfe hereinbringen kann. Die Vorräte an Reis, Mehl, Speiseöl und anderen Grundnahrungsmitteln, die UNRWA den Flüchtlingen bereits stellt, die nun bereits im 42. Monat auf das Maß der Armut beschränkt oder anderswie durch eine humanitäre Notlage betroffen sind, sind völlig aufgebraucht. Bemühungen, die israelischen Behörden zu überzeugen, die Einschränkungen für den Transport von leeren Nahrungsmittelcontainern der UNWRA aus dem Gaza aufzuheben, sind bislang gescheitert, so dass die Organisation gezwungen ist, die Lieferung von 11.00 Tonnen an Nahrungsmitteln aus dem Hafen von Ashdod in den Gaza einzustellen um einen Engpass, der in unerschwinglichen Kosten resultieren würde, zu vermeiden. Unter normalen Umständen liefert UNRWA täglich etwa 250 Tonnen Nahrungsmittelhilfe allein in den Gaza als Teil eines weitergehenden Programms der Dringlichkeitshilfe für Flüchtlinge, das kurz nach dem Ausbruch der Auseinandersetzungen in der West Bank und im Gaza Streifen im September 2000 initiiert wurde. Seitdem ist der Gaza Streifen in eine tiefe sozio-ökonomische Krise verwickelt, die aus der lang andauernden Abriegelung seiner Grenzen zu Israel, der Zerstörung von Tausenden von Wohnungen als auch der landwirtschaftlichen of und lokalen industriellen Vermögenswerte resultiert. Beinahe jeder zweite aus drei Haushalten im Gaza lebt unter der Armutsgrenze, und mehr als die Hälfte aller Arbeitsfähigen ist arbeitslos.

 

UNRWA steht nicht allein bei der Konfrontation von chronischen Hindernissen für die Fließen von humanitärer Hilfe. Diese wurden von allen UN Organisationen erfahren, die in der West Bank und im Gaza arbeiten, und deren Leiter der Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung vom 26. März die Regierung ohne Erfolg aufforderten, die Restriktionen, die gegenwärtig im Gaza in Kraft sind, zu lockern.

 

Der Generalbevollmächtigte der UNRWA Peter Hansen sagte: "Die Einstellung von UNRWAs Notnahrungshilfe in den Gaza Streifen wird die Gemeinden, die bereits Mühe haben, mit den anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten und der schlechten Ernährungslage fertig zu werden, weiter belasten. Sollten die neuen Restriktionen im Gaza andauern, fürchte ich, dass wir zum ersten Mal seit zwei Generationen das Auftreten einer echten Hungersnot erleben könnten. Israels legitimen und ernsthaften Sicherheitsinteressen wird nicht gedient sein durch die Behinderung der Nothilfemaßnahmen durch die Vereinten Nationen. I appelliere an die Behörden, diese Restriktionen aufzuheben und es uns zu ermöglichen, dass wir die Nahrungsmittelverteilung im Gaza wieder aufnehmen können."

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Wenn ihr unsere Petition unterzeichnen möchtet, klickt auf:

http://www.PetitionOnline.com/Aid2Gaza/

 

------- Ende der weitergeleiteten Nachricht -------

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