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Thema:    [GushShalom] Anti Mauer Nachrichten: Donnerstag Bidu / Morgen KDVler nach Bakum / Vanunu Nachrichten

Datum:    12.04.04 17:30:53 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit

Von:        info@gush-shalom.org

GUSH SHALOM - pob 3322, Tel-Aviv 61033 - www.gush-shalom.org/

------- Forwarded message follows -------

From:       "Anat Matar" <matar@post.tau.ac.il>

 

In solchen geschichtsträchtigen Zeiten muss ein gesunder Mensch sich erheben gegen das System, das die fortgesetzte Unterdrückung möglich macht. Ich habe die moralische Verpflichtung – nicht die Wahl sondern die Verpflichtung – abzulehnen, an der Okkupation teilzunehmen und gegen die Institutionen zu kämpfen, die solche grundlegende Menschenrechte aufkündigen.

 

Daniel Tsal weigert sich in eine Okkupationsarmee einzurücken

Wir werden in zum Einberufungszentrum am 13.4. begleiten

 

Am kommenden Dienstag, den 14. April, um 7:30 Uhr, wird Daniel Tsal vor dem IDF Einberufungszentrum erscheinen und wird seine Verweigerung verkünden, dass er sich weigert einer Armee der Okkupation und Unterdrückung anzuschließen.

Daniel informierte den Verteidigungsminister vor drei Monaten über seine geplante Verweigerung, und seine Bitte, vor das IDF Gewissenskomitee gestellt zu werden, wurde abgelehnt.

Im vergangenen Januar wurden die fünf KDVler, die sich weigerten in eine Armee der Okkupation einzurücken, zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Daniel ist der erste Verweigerer, der in ihre Fußstapfen tritt, abgesehen von Laura Milo, deren Fall im OGH am selben Tag verhandelt wird.

Wir werden Daniel zu den Toren des Einberufungszentrums begleiten und laut ausrufen -

Nieder mit der Okkupation und der Unterdrückung! Befreit die Verweigerer aus Gewissengründen!

 

(Autobesitzer werden gebeten am Arlozorov Terminal um 7:00 Uhr vorbeizukommen um mögliche Mitfahrer aufzunehmen)

 

Auszüge aus Daniel Tsals Brief an den Verteidigungsminister:

"Die Grundsätze der "einzigen Demokratie im Nahen Osten" haben an Bedeutung verloren als Ergebnis des Herumtretens auf den Rechten von über drei Millionen Menschen, und etwas unmittelbarer, auf der fortgesetzten Zerstörung der Grundlagen, auf den der Staat von Israel angeblich basieren soll...

In solchen geschichtsträchtigen Zeiten muss ein gesunder Mensch sich erheben gegen das System, das die fortgesetzte Unterdrückung möglich macht. Ich habe die moralische Verpflichtung – nicht die Wahl sondern die Verpflichtung – abzulehnen, an der Okkupation teilzunehmen und gegen die Institutionen zu kämpfen, die solche grundlegende Menschenrechte aufkündigen. Jede Person mit gesundem Menschenverstand, die noch nicht völlig von Angst und Rassismus überrollt worden ist, muss etwa durch seine grundlegende Humanität verweigern, Teil eines besatzerischen und unteerdrückerischen Systems, wie es die IDF geworden sind, zu werden."

 

 

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