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Ich werde mich nicht bereit erklären, Hass in eine weitere Generation unserer palästinensischen Nachbarn zu pflanzen. Ich erkläre mich nicht bereit, Anteil zu haben an dem, was ich als einen fatalen Schlag gegen die Sicherheit des Staates und der Nation von Israel betrachte und als eine Übertretung der Regeln von menschlicher und jüdischer Moral. Offener
Brief an den Verteidigungsminister in Sachen Einberufungsbefehl [Elana
Wesley übersetzte den folgenden Brief, ein Beispiel von jemandem, der mit
seinem Gewissen ringt] An: Verteidigungsminister
Mr. Shaul Mofaz Stabschef
General Moshe Ya'alon Kommandeur
des Bataillon 8208, Oberst Tamir Ben Gal Betrifft:
Offener Brief in Sachen Einberufung zum Reservedienst 22. September – 20.
Oktober 2004 Sehr
geehrte Herren, In den vergangenen acht Jahren hatte ich jedes Jahr während ich in der Reservearmee diente die Ehre an der Seite von lieben Freunden (deren Zahl langsam abnimmt) den Dienst bereit und freiwillig zur Aufrechterhaltung der Sicherheit des Staates zu leisten. In nahezu allen Einberufungsbescheiden stieß ich auf die Bemerkung "Ihre Mobilisierung ist abhängig von Ihrer Unterschrift unter einer Einverständniserklärung; Ich bitte Sie, Ihre Bereitschaft zu bestätigen, indem Sie die Einverständniserklärung unterzeichnen...". Jedes Jahr, und manchmal mehr als einmal im Jahr begegnete ich diesen Worten, die für mich wie zu (allerdings weniger geliebten) Waffenbrüdern geworden sind, so dass ich die Erfahrung des verfluchten "jährlichen Dienstes über die Gesetzesvorschrift hinaus" und seines Kumpels "kurzfristigere Mitteilung als vom Gesetz", was noch ärgerlicher ist, machte. Sei
es aufgrund der aufrichtigen Tradition der unbezweifelten Bereitwilligkeit oder
wegen der Sorglosigkeit und Geringschätzigkeit der Mitglieder der Adjutantur
und des Kommunikationswesens - erkennt jeder von uns, der in den Reservedienst
ableistet, die Wirklichkeit der Freiwilligkeit über das Maß hinaus, was durch
das Gesetz festgelegt ist, und der emotionalen Ebene auf einer langen Reihe von
denjenigen, die auftreten, die die Arbeit, Familie und Freizeit hinter sich
gelassen haben um für ihre Armeekleidung zu unterschreiben und ihre Einverständniserklärung
unterzeichnen so wie es erwartet wird. Aber dieses Mal war die Situation anders;
ich schreibe Ihnen, meinen Kommandeuren und einem geachteten Minister, um Ihnen
klar zu sagen: Ich komme nicht freiwillig! Sie haben nicht meine Einwilligung
und werden sie auch nicht bekommen dazu, dass ich über das hinaus Dienst leiste
wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Ich melde mich nicht freiwillig (und werde
dies auch nicht länger tun) um beschäftigt zu sein mit "zwingendem Verständnis"
und "zwingender Bezahlung für den Preis" von Seiten der Menschen, die
unter Last der Okkupation stöhnen und deren Menschen- und Bürgerrechte
verwehrt werden. Ich werde mich nicht bereit erklären, Hass in eine weitere
Generation unserer palästinensischen Nachbarn zu pflanzen. Ich erkläre mich
nicht bereit, Anteil zu haben an dem, was ich als einen fatalen Schlag gegen die
Sicherheit des Staates und der Nation von Israel betrachte und als eine Übertretung
der Regeln von menschlicher und jüdischer Moral. Als
eine Person mit viel Verantwortung lehne ich es nicht ab zu dienen, und in
Hinblick auf die Notwendigkeit eingezogen zu werden, ist diese Frage gegenwärtig
keine Streitfrage für mich. Aber mein Herz ist bei jenen mutigen Menschen, die
bereit sind, den persönlichen Preis zu bezahlen und zu ihren Prinzipien zu
stehen, deren Aktionen diese Ära in der Geschichte des Jüdischen Volkes und
der Geschichte der Menschheit jedoch erhellen werden mit dem Funken einer
moralischen und menschlichen Aura, die so sehr fehlt. Ich rufe diejenigen,
welche die Last des Reservedienstes tragen, auf, ihre Entscheidung zur
Bereitschaft abzuwägen und die schriftliche Erklärung erst zu unterzeichnen
aus dem breiten Netzwerk moralischen Überlegungen heraus und wegen ihres Gefühls
der persönlichen Verantwortung. Meine
Kameraden im Reservedienst, jeden Tag, den ihr bereitwillig leistet, seid ihr
voll verantwortlich für eure Taten und Untaten, ohne die moralische
Verteidigung (so schwach sie auch ist) des Gehorsams gegenüber dem Recht und
der Rettung der Demokratie, da es euer gesetzliches Recht ist, so nicht zu
handeln. Der/Diejenige, der/die sich bereit erklärt außerhalb des Ruf
seines/ihres Gewissens zu handeln, erklärt sich bereit, ein Verbrechen zu
begehen! Hochachtungsvoll, Shay
Cohen 18
Gordon, Haifa 054
7735703 .....@yahoo.com
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