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Olivenernte,
Tötung von Kindern & Einmischung in US Politik TOI-Billboard,
16. Oktober 2004 Sharon
hat schließlich der Bitte der Armee (sic!) zugestimmt, die Kampagne des Tötens
und der Zerstörung im Gaza Streifen zu beenden. Aller Wahrscheinlichkeit nach
brauchte Sharon die Randale bis zum Abschluss der Siedlerdemonstration vom
Donnerstag gegen seinen Gaza Loslösungsplan. Während er den Gaza zerstörte um
sich selbst gegen die Anschuldigung zu verteidigen, dass er sich von ihm loslöst
nahm Sharon der Akrobat gleichzeitig die Koalitionsgespräche mit der
Arbeitspartei wieder auf. Heute:
"Warum sich in die US Politik einmischen?"
Adam Kellers Reflektionen nach seiner USA Tour. Danach: --
eine Gegendemonstration in Jerusalem --
Siedler und Armee gegen Olivenerntearbeiter I --
Siedler und Armee gegen Olivenerntearbeiter II -- Bestätigt
und zugegeben, von B. Michael (ins Englisch übersetzt vom TOI- Mitarbeiterteam aus Yediot Aharonot) --
Links zu Artikel in den israelischen Medien (Englisch)
Gideon Levy / Ze'ev Schiff / Herb Keinon / Uri Avnery und weitere
<>
14. Oktober. Während die Siedler an verschiedenen Orten gegen Sharons Plan zur
Auflösung der Siedlungen und zum Abtug aus dem Gaza demonstrierten, hielten ein
paar Dutzend Courage to Refuse Aktivisten eine Schweigekundgebung in Jerusalem
ab, "bei der sie all diejenigen [betrauerten], die ihr Leben genau wegen
dieser Siedlungen verloren haben, und um die israelische Öffentlichkeit an den
wahren Preis der Okkupation zu erinnern." <>
15. Oktober - von Arik Ascherman <info@rhr.israel.net> Die
heutige Ernte in den Hügeln von Süd-Hebron wurde von bewaffneten Siedlern
unterbrochen. Obwohl der israelische DCO [Offizier der Zivilverwaltung, d.Ü.]
RHR gebeten hatte, die Einwohner von Gawaweis einzuladen, ihre Bäume zu ernten,
wozu sie nicht in der Lage gewesen sind seitdem der Siedler Itamar Cohen das
Dorf übernommen hatte und die Dorfbewohner zwang, woanders zu wohnen, entschied
die Armee, dass sie nicht genügend Kräfte hätten, um mit den Siedlern fertig
zu werden, welche die Palästinenser angriffen und einige von ihnen leicht
verletzten. Die Polizei hat aber Itamar Cohen und andere Siedler verhaftet, weil
sie ein militärisches Sperrgebiet betreten hatten und zurückgekehrt waren
nachdem sie vor einem Monat dort ausgewiesen worden waren. Den Bewohnern von
Gawaweis wurde erlaubt, in einem zweiten Hain zu ernten und versprochen, dass
die Armee die Siedler fernhalten würde und ein anderer Erntetag in der nächsten
Zeit wurde vereinbart. Nichtsdestotrotz gab es bittere Gefühle als die
zuversichtlichen Dorfbewohner nach Hause geschickt wurden und Ängste, dass den
Bäume, die noch nicht beschädigt worden sind, Schaden zugefügt werde bevor
die Ernte stattfindet. Kurz
danach waren die RHR Beobachter Zeugen einer Parade von Frauen, angeführt von
einem Siedler aus Susya, die von der Siedlung durch das palästinensische Susya
ging auf dem Weg zur archäologischen Grabungsstätte von Susya. Anscheinend
geschieht dies einmal die Woche. Eine
RHR Erntedelegation in Jamain hörte heute von Einwohnern, dass genauso wie
gestern Siedler von Tapuakh Steine auf Palästinenser warfen bevor die
Delegation ankam. RHR
fordert die israelischen Sicherheitskräfte auf, ihre Verpflichtung gemäß der
4. Genfer Konvention zu erfüllen um die besetzte Bevölkerung zu schützen und
sicher zu stellen, dass sie Zugang zu ihren Ländern haben sowohl für die
Olivenernte als auch die sonstige Zeit. <>
Friedensaktivisten wird nicht erlaubt, den Olivenpflückern zu helfen
Palästinensische Schulkinder, die von Siedlergangs angegriffen wurden,
ziehen internationale
Begleiter einer IDF Eskorte vor [Soeben
noch eine "Letzte Aktualisierung" auf der Ha'aretz Internetseite;
nicht sicher, ob das jemals in der gedruckten Ausgabe erscheinen wird. Wir haben
uns entschlossen, es hier in voller Länge zu drucken, das die verschiedenen
Elemente, die hier in einen einzigen Bericht verrührt worden sind, "den
wahren Preis der Okkupation" illustrieren.] Linken Aktivisten wird nicht erlaubt, den Olivenpflückern zu helfen Von
Nir Hasson, Ha'aretz Correspondent
http://www.haaretz.com/hasen/spages/488976.html
letzte Aktualisierung 16/10/2004 11:31 [siehe
auch Blitzaktualisierung 12:59: Linke Aktivisten dementieren Behauptungen der
IDF, dass es ihnen erlaubt worden sei, woanders zum Olivenpflücken zu gehen
nachdem ihnen die Einreise in W. Bank Dorf verweigert wurde (Israel Radio)] Die
Armee verweigerte über 100 Aktivisten, die in das Dorf von Azawiyah gekommen
sind um bei der Olivenernte helfen, eine abgeriegelte Militärische Zone zu
betreten. Trupps
der Israel Verteidigungsstreitkräfte verwehrten mehr als 100 israelischen
linken Aktivisten, die gekommen waren um bei der Olivenernte zu helfen, die
Einreise in das Dorf von Azawiyeh in der nördlichen West Bank am Samstagmorgen. Die Armee sagte, sie befürchte eine gewalttätige Konfrontation zwischen den pro-palästinensischen Gruppen und den Siedlern, die in der nahe gelegenen Siedlung von Eli leben, könnte sich ergeben. Die
Sicherheitskräfte erklärten das Gebiet zu einer abgeschlossenen militärischen
Zone und werden nicht zulassen, dass die Aktivisten es betreten. Die
Polizei hat bislang drei Leute verhaftet, die das Gebiet betreten haben. Militärische
Quellen sagen, dass sie den Aktivisten vorgeschlagen hätten, in Gebieten bei
der Olivenernte zu helfen, bei denen es keine Gefahr von Zusammenstößen mit
den Siedlern gibt, aber die Aktivisten hätten dies abgelehnt. Siedler
haben wahrscheinlich internationale Friedensaktivisten angegriffen Die
Polizei sagte, dass Siedler hinter den Angriffen auf fünf internationale
Friedensaktivisten in der West Bank am letzten Samstag stecken könnten. Die
Friedensaktivisten waren angegriffen worden als sie palästinensische Kinder von
der Schule in das Dorf von Al-Tuwani in den südlichen Hebron Hügeln
eskortierten, auf einer Strecke, die zwischen der Siedlung von Maon und dem Außenposten
mit Namen Maon Ranch verläuft. Ein italienischer Friedensfreiwilliger und ein
Amnesty International Mitglied benötigten medizinische Versorgung nachdem sie
mit Schlägern schwer geschlagen worden waren. Dies ist die jüngste von drei Attacken auf Freiwillige, die im vergangenen Monat ausgeübt worden sind. Kim
Lamberty, eine amerikanische Freiwillige von den Christian Peacemaker Teams (CPT),
beschrieb den ersten Angriff auf Mitglieder ihrer Organisation am 29. September:
"Wir waren unterwegs um fünf Kinder zur Schule zu begleiten als fünf
maskierte Figuren in Schwarz über uns herfielen. Die Kinder rannten sofort los.
Ich wurde niedergeschlagen und mit einem Schlagstock geschlagen. Ich lag leblos
da, so dass sie denken würden, ich sei tot." Lambertys
Arm und Bein wurde gebrochen. Ihr Kollege Chris Brown wurde mit einem Lungenriss
ins Krankenhaus eingeliefert also. Am letzten Mittwoch wurden Steinbrocken auf
einen einzelnen Freiwilligen geworfen, der unverletzt entkam. Die
Polizei sagt, dass die Attacken keine spontanen Ausbrüche von Gewalt seien,
sondern eher das Werk einer gut durchorganisierten Gruppe, deren Mitglieder
schwarze Kleidung tragen, sich Skimasken aufsetzen und sich mit hölzernen Schlägern,
Ketten und Steinen bewaffnen. Jüdische Siedler schikanieren bereits seit langem
palästinensische Anwohner. Palästinensische Kinder haben Angst zur Schule zu
gehen und viele von ihnen haben es aufgegeben. Die
kürzlichen Attacken werden als eine Intensivierung der Gewalttätigkeiten
angesehen. "Bislang waren wir Steine werfen und spontanen Aktionen
ausgesetzt, aber nicht einem geplanten Hinterhalt," sagt Rabbi Arik
Ascherman von Rabbis for Human Rights, einer weiteren Organisation, die in der
Gegend aktiv ist. Die
Aktivisten beklagen sich auch über die Indifferenz der Polizei bei den
Attacken. "Wir lagen dort eine halbe Stunde lang bevor die Polizei kam. Wir
hätten leicht getötet werden können," sagt Lamberty. Keine Verdächtigten
sind bislang festgenommen worden, "aber wenn die Angreifer Araber gewesen wären,
hätten sie das gesamte Dorf verhaftet und die schuldigen Parteien
gefunden," sagt Ezra Nawi, ein Aktivist von der Ta'ayush Arabisch-Jüdischen
Partnerschaft. In
den vergangenen Wochen haben die Israel Verteidigungsstreitkräfte mit den
Einwohnern von Tuba und den Friedensaktivisten Lösungen diskutiert. Die IDF
verlangen, dass die internationalen Freiwilligen abziehen, wobei sie
versprechen, dass Soldaten die Aufgabe der sicheren Beleitung der Kinder zur
Schule übernehmen würden. Aber die palästinensischen Kinder haben Angst vor
den Soldaten. "Wir trauen den IDF nicht zu, dass sie die Routine
durchhalten," sagte Nawi. Der
Sprecher der Polizei von Judäa und Samaria Sagi Shlomi sagte, dass die Polizei
die Attacken ernst nähme. "Dies ist eine subversive Gruppe, die schlimme
Gewaltverbrechen und Raub begangen hat. Wir haben in Maon und Maon Ranch 14
Durchsuchungen durchgeführt und Dutzende von Polizisten für die Szene
angefordert." Der
IDF Sprecher sagte, dass eine Armeeeinheit den Weg der Kinder jeden Morgen
absichern wird. Eine Armeequelle fügte hinzu, dass die internationalen
Aktivisten nicht hinein gelassen würden, weil sich ein Terrorist mit ihnen
einschleichen und die Siedler verletzen könnte. "Sobald die
Friedensaktivisten weg sind, wird sich die Lage beruhigen," sagte er. P.S.
Gush Shalom mobilisiert Olivenerntehelfer für den nächsten Samstag; um (hoffentlich) so viele Oliven wie möglich von den Bäumen zu bekommen ist dies koordiniert mit der Armee - reserviert euren Platz im Bus indem ihr eine Nachricht hinterlasst unter 03-5221732.
~~~ <> >>Links
zu Artikeln in den israelischen Medien (Englisch)<< --
Gideon Levy über das, was hinter der Bühne in Dschenin vor sich geht --
Entführung des Disengagements von Sharon von Ze'ev Schiff --
Zuerst Weisglass, jetzt die Knesset von Herb Keinon --
aus der israelischen arabischen Presse (erste Oktoberwoche): --
Glaubt ihnen kein Wort - von Uri Avnery --
Das Ha'ir Interview von Rona Kenan mit Tali Fahima - jetzt in Englisch. >>
Der Taxifahrer, der arglos seine Fahrgäste nach Hause fuhr; der junge Ehemann,
der mit seiner schwangeren Frau von einem Besuch bei seinen Eltern zurückkehrte;
der geistig behinderte Mann, der gerne Zementlastwagen beim Ausladen
beobachtete; der Metallarbeiter und der Autohändler, die sich in einer
Werkstatt trafen; der Bruder von einem gesuchten Mann. Die Israel Defense Forces
töteten sie alle in Dschenin in den vergangenen Wochen, obwohl sie nichts
Falsches getan hatten. Eines der Opfer lag sogar verblutend da, und der IDF
Undercoverkämpfer (verkleidet als ein palästinensischer Zivilist) schoss ihm
eine Salve in den Kopf – nur als eine gute Maßnahme. Ein Opfer lag 40 Minuten
lang sterbend auf der Straße bis die Soldaten es zuließen, dass sich ein
Krankenwagen nähern durfte. [Um
Niemandem zu erlauben, "es nicht zu wissen" fährt Gideon Levy Woche für
Woche fort mit dem Schreiben über die Okkupationsroutine - diese Woche über
Dschenin ("weit entfernt von den Schlachtfeldern im Gaza und dem
Sinai") - 16. Oktober, Ha'aretz Wochenendausgabe] http://www.haaretz.com/hasen/spages/489312.html Hebräisch:
http://www.haaretz.co.il/hasite/pages/ShArtPE.jhtml?itemNo=487800 >>
Entführung des Disengagements von Sharon Warum
der Anwalt seinem Klienten hängen ließ, ist eine gute Frage, aber was
interessanter ist, sind die Lektionen, die jede der Parteien sicherlich aus den
Enthüllungen lernen wird. [Der höhere Militärkommentator Ze'ev Schiff über
die Offenbarungen von Dov Weisglas und welche Schlüsse daraus gezogen werden
sollten.] Freitag,
15. Oktober 2004 http://www.haaretz.com/hasen/spages/489047.html
~~~ Sollten
die US Verantwortlichen verwirrt gewesen sein über Premierminister Ariel
Sharons wahre Disengagement Absichten als Folge von Dov Weisglass' Ha'aretz
Interview in der vergangenen Woche, müssen sie die Eskapaden der Knesset am
Montag total von den Socken geholt haben. In:
Zuerst Weisglass, jetzt die Knesset von Herb Keinon
Jerusalem Post, 11. Oktober 2004 http://www.jpost.com/servlet/Satellite?pagename=JPost/JPArticle/ShowFull&cid=1097468034116&p=1078027574097
~~~ >>
aus der israelischen arabischen Presse (erste Oktoberwoche): -
Neuer Plan zur Umformung der "Demographischen Balance" von Galiläa -
Neues Wohngebiet auf Kosten der Araber in Lid -
Aufstachelung durch Sharon gegen arabische Gemeinde -
Das Dorf Abu Rabea’ steht an der Spitze der Arbeitslosenliste im Negev
und mehr http://www.arabhra.org/wrap/wraphome.htm [Archiviert
von der Arabischen Vereinigung für Menschenrechte (HRA) PO
Box 215 – Nazareth 16101 – Israel; unia@arabhra.org] >>
Als vor 50
Jahren ausländische Korrespondenten mich über die Glaubwürdigkeit der
offiziellen IDF-Statements befragten, pflegte ich zu sagen, unsere Armee lüge
nicht. Man sollte ihren Kommuniques glauben, solange nicht das Gegenteil
bewiesen wird. Diese Zeiten sind längst vorbei. Wenn mir heute dieselbe Frage
gestellt wird, rate ich, nicht ein einziges Wort von Armeemeldungen zu glauben,
solange nicht das Gegenteil bewiesen wird. Glaubt
ihnen kein Wort - von Uri Avnery http://www.gush-shalom.org/archives/article325.html >>
Das Ha'ir Interview von Rona Kenan mit Tali Fahima - jetzt in Englisch. Im
September 2003 besuchte eine junge israelische Frau das Flüchtlingslager
Dschenin und traf auf Zakariye Zbeide, Führer der Fatah Militanten im Lager.
Ein weiterer Besuch in Dschenin, und die gefährlichen Worte, die sie sprach,
haben sie, nahezu ein Jahr später, in ein israelisches Gefängnis gebracht,
unter Administrativhaft (das bedeutet: ohne einen Prozess). In einem Interview,
veröffentlicht im Ha'Ir Magazin im Februar 2004, erzählt Fahima ihre
Erfahrungen. [Englisch: oznik.com, 6. Oktober 2004] http://oznik.com/news/041006.html ----------------------------------------------------------------------------- TOI-Billboard
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Keller & Beate Zilversmidt aus einem Vorort in a Tel-Aviv veröffentlicht
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