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"Die Frauen sind überarbeitet, weil sie versuchen, die Arbeit allein zu machen, die gewöhnlich von den ganzen Familien gemacht wird. Dazu kommt noch, dass die Armee es ihnen nicht erlaubt, durch das Tor zwischen dem Dorf und ihren Bäumen zu gehen. Sie müssen erst ein paar Kilometer zu einem anderen Tor gehen und dann von dort mehr oder weniger wieder zurück. Das ist ganz schön schwer auf dem Rückweg, wenn sie die Oliven tragen müssen, wisst ihr."
ISM:
Aufruf für Freiwillige, die Olivenernte zu unterstützen
[1]
ES HAT SPASS GEMACHT, ABER ES IST EIN SKANDAL - OLIVENERNTE [2]
Zwei linke Ansichten über die rechte Bedrohung
Avnery: Auf dem Weg zum Bürgerkrieg
// Levy: Lasst sie es ablehnen [3]
Gaza nicht genug, Unilateralismus Wahnsinn [Wegen
eines Computerproblems erhaltet ihr die Nachricht einen Tag später] ES
HAT SPASS GEMACHT, ABER ES IST EIN SKANDAL - OLIVENERNTE 23.
Oktober - Einige Hundert Aktivisten tauchten auf zur Olivenernte, am Treffpunkt
in Qafr Qasem aus dem Bus und privaten Autos strömend. Organisiert von Gush
Shalom, unter der Schirmherrschaft der Ernte Koalition, wurde die Aktion zum
mobilisierenden Aufruf für diejenigen, die von der Siedlergewalt, wie sie vor
einer Woche im Fernsehen zu sehen war, schockiert und verärgert waren. (Es war
auch eine passende Gelegenheit, auf die Siedler zu stoßen, ohne sich auf die
Seite von Sharon und seinem elenden Disengagement Plan zu stellen.) Als
alle versammelt waren hatte Yakov Manor von der Koalition eine bedenkliche
Nachricht: "Wir haben ursprünglich beabsichtigt, heute zu den Dörfern von
Salem und Dir al-Hateb, östlich von Nablus zu gehen. Aber es stellte sich
heraus, dass es dort kaum noch irgendetwas zu ernten gibt. Die Dorfbewohner sind
eine Lange Zeit von der Pflege ihrer Bäume ausgeschlossen worden, so dass
jetzt, wo es ihnen zuguterletzt gestattet ist dorthin zu gehen, es dort nicht
viele Oliven. Der Zugang über das ganze Jahr hinweg ist wichtig. Dies ist ein
Skandal! Aber heute werden wir woanders hingehen." Etwa
die Hälfte von uns machte sich auf den Weg zum Dorf Zeita, nahe der Grünen
Linie, das von den meisten seiner Länder durch den/die berüchtigte(n)
Zaun/Mauer rundherum abgetrennt worden ist. Der andere Teil, einschließlich des
gegenwärtigen Schreibers, machte sich auf zu den Dörfern von Yasouf und
Jama'in, die das Missgeschick haben, direkte Nachbarn der Siedlung Tapuach zu
sein, einem Bollwerk der gewalttätigen Anhänger des verstorbenen Rabbi Kahane. Einige
Familien von Yasouf haben ihre Olivenbäume sehr nahe am Eingang der Siedlung
(oder vielmehr: die Siedlung wurde in der Nähe geschaffen, wo diese was
Familien ihre Bäume hatten). "Sie dürfen nicht mehr als 50 Meter von der
Straße weggehen," sagte der Kommandeur des kleinen Militärtrupps.
"Die Straße ist unsere taktische Achse, wir können Sie nicht mehr als 50
Meter entfernt beschützen. Das heißt, wir können es, aber es steht nicht im
Einklang mit meinen Anweisungen." Da die meisten der Bäume der Familien,
an denen wir interessiert waren, sich in diesem Perimeter befanden, schien es
nicht der Mühe wert, darüber zu diskutieren. Wir
gingen entschlossen an die Arbeit, wobei sich Uri Avnery (81) wie in den
vergangenen Jahren im Baumklettern als agil erwies und wirklich jede letzte
Olive pflückte. Am Boden unter ihm engagierte sich ein Anarchist, der aus der
Ukraine eingewandert war, in einer intensiven Diskussion über russische
Literatur mit zwei Akademikern von der Universität von Tel-Aviv, während die Hände
die Arbeit taten. Etwa
zwei Stunden reichten aus, um mit diesem Fleck fertig zu werden – zur
offensichtlichen Erleichterung der Soldaten. Dann machten wir uns auf den langen
Weg zu den Hainen von Jama'in, auf der anderen Seite von Tapuach. Den kürzesten
Weg, direkt über den Kamm, haben wir nicht genommen. Vor zwei Jahren hat sich
Tapuach selbst ausgedehnt durch einen Außenposten, einer dieser "nicht
genehmigten Außenposten", die Sharon vor langer Zeit versprochen hatte zu
entfernen... Die Alternativroute war ein langer und sich windender Ziegenpfad,
wozu wir nahezu eine Stunde unter der brennen Sonne benötigten. Wir
passierten eine beträchtliche Anzahl von noch ungeernteten Bäumen, die Zweige
voll mit saftigen blau-schwarzen Oliven. Dies jedoch war ein weniger gefährliches
Gebiet, wo die Palästinenser alleine zurecht kommen konnten. Unser Ziel, das
wir erreichten nachdem wir von Terrasse zu Terrasse geklettert waren, war
unmittelbar unter der Hügelspitze, wo "Tapuach-West" seine 3
Wohnwagen hat, umgeben von Stacheldraht. Als
wir auf die Lichtung herauskamen, wo eine große Familiengruppe wartete, duckte
sich ein drei Jahre alter Junge weg. "Ich habe versucht, Fahdi zu sagen,
dass ihr gute Menschen seid, aber er scheint dem nicht zu trauen," sagte
entschuldigend Salah, der Vater. Aber David, mit seinem breiten Lächeln und dem
langen Haar braucht nicht lang um das Eis zu brechen, und bald waren sie dabei, urkomisch
Fangen zu spielen. "Ich habe zu Hause eine kleine Schwester," sagte
David. "Dieser
Platz sieht so friedlich aus," sagte einer der Israelis als wir uns an die
Olivenpflückroutine begaben. "Friedlich? Heute
ist er es, aber wenn ihr auf diesen Pfad dort drüben schaut, das ist der Pfad,
über den sie am letzten Dienstag von dort herunter kamen, mit ihren Gewehren
und Hunden, und jagten zwei meiner Cousins. Einer von ihnen fiel hin und brach
sich das Bein," erzählte Salah. Über
Telefon bleiben wir in Kontakt mit den Leuten, die nach Zeita gingen. Die
Situation dort ist nicht weniger paradox. Der Zaun trennt das Dorf von seinen Ländern,
und nur ein paar Dorfbewohner, meistens Frauen, ist es gestattet, das Tor zu
passieren. Unsere Gruppe konnte jedoch leicht von der israelischen Seite des
Zauns dorthin gelangen und mit den Frauen zusammenkommen. "Sie sind überarbeitet,
weil sie versuchen, die Arbeit allein zu machen, die gewöhnlich von den ganzen
Familien gemacht wird. Dazu kommt noch, dass die Armee es ihnen nicht erlaubt,
durch das Tor zwischen dem Dorf und ihren Bäumen zu gehen. Sie müssen erst ein
paar Kilometer zu einem anderen Tor gehen und dann von dort mehr oder weniger
wieder zurück. Das ist ganz schön schwer auf dem Rückweg, wenn sie die Oliven
tragen müssen, wisst ihr." Heute wenigstens hatten sie die Mithilfe von
einigen Hundert israelischen Aktivisten, die sie begleiteten und für sie die
Oliven trugen bis zum Tor, an dessen anderer Seite ihre Männer warteten. Es
wird einen Einspruch beim Obersten Gerichtshof geben wegen dieser untragbaren
Schikanen durch die Armee. [Bericht von Adam Keller.] [2]
Zwei linke Ansichten über die rechte Bedrohung
Avnery: Auf dem Weg zum Bürgerkrieg // Levy: Lasst sie es ablehnen ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~ Uri
Avnery: Auf dem Weg zum Bürgerkrieg ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~ Englisch:
http://www.gush-shalom.org/archives/article327.html Hebräisch:
http://www.gush-shalom.org/archives/article327_heb.html ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~ Guidon
Levy: Lasst sie es ablehnen ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~ http://www.haaretz.com/hasen/spages/492467.html Hebräisch:
http://www.haaretz.co.il/hasite/pages/ShArtPE.jhtml?itemNo=492506 [3]
Gaza nicht genug, Unilateralismus Wahnsinn Gush
Shalom wird sich morgen nicht an der Pro-Disengagement Demo in Jerusalem
beteiligen, die am Israel Museum um 19.15 Uhr beginnt, aber einzelne Aktivisten
beabsichtigen dorthin zu kommen mit dem Spruch: Gaza nicht genug,
Unilateralismus Wahnsinn #
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Not bleibt groß. Bitte
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könnt eure Spende online machen unter: http://mailhost.groundspring.org/cgi-bin/t.pl?id=83622:2097447&cmid=8515:2097447&OrgID=2236 Oder
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weitere Informationen: Tel.:
510-548-0542; www.mecaforpeace.org #
[NB: JETZT AUCH IN SPANISCH:] #
Wahrheit gegen Wahrheit - Das in Einklangbringen von gegensätzlichen
Sichtweisen über die Geschichte des Konflikts in 101 Schritten Hebräisch:
http://www.gush-shalom.org/Docs/Truth_Heb.pdf Englisch:
http://www.gush-shalom.org/Docs/Truth_Eng.pdf Russisch:
http://www.gush-shalom.org/russian/book_web.pdf Kontakte,
wo man eine Übersetzung in Spanisch Niederländisch oder Deutsch erhalten kann
[und teilt uns bitte noch weitere mit!] über <info@gush-shalom.org> #
Boykotliste von Siedlungsprodukten (neu aktualisiert)
Jetzt auch mit Liste der Siedlungen Hebräisch:
http://gush-shalom.org/Boycott/boycheb.htm Englisch:
http://gush-shalom.org/Boycott/boyceng.htm -- http://www.gush-shalom.org/
(Hebräisch) http://www.gush-shalom.org/english/index.html
(Englisch) http://www.gush-shalom.org/arabic/index.html
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