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"Nicht schon wieder":
Augenzeuge Joe Smith schreibt -------
Forwarded message follows ------- Drei schlimme Verwundungen und Tode gegenüber
gewaltfreien Friedensaktivisten Freunde, Unser Freund und Kollege Tom Hurndall
liegt im Koma - "klinisch tot" im Saroka Hospital; Brian Avery hat
sich gerade erst wiederherstellender Chirurgie an seinem Gesicht unterzogen und
wird eine Reihe rekonstruktiven chirurgischen Eingriffen in den nächsten paar
Monaten über sich ergehen lassen müssen zur Wiederherstellung seines Gesichtes
wegen der Kugel, die es zerschmettert hat; Rachel Corrie starb nahezu
unmittelbar nachdem sie von einem gigantischen Bulldozer zerquetscht wurde, aber
ihre Erinnerung lebt weiter in all denen, die für Frieden und Menschenrechte
arbeiten. Drei schlimme Verwundungen und Tode in
weniger als vier Wochen gegenüber gewaltfreien Friedensaktivisten. Drei
Einzelpersonen, klar sichtbar und erkennbar, die keine Bedrohung für die
Sicherheit von israelischen Soldaten in ihren Panzern, Bulldozern und militärischen
Wachttürmen darstellen. Die Art der Gewalt, an deren Verhinderung und
Beendigung wir gearbeitet haben, wird nun gegen uns gerichtet. Dies ist die Art
der Gewalt, die jeder, der in den Okkupierten Palästinensischen Territorien
lebt oder nur vorübergehend verweilt täglich ausgesetzt ist. Wir wissen, dass
wir in einem rassistischen System operieren, nicht nur innerhalb dem
israelischen Militär sondern auch in der internationalen Gemeinschaft. Wir
wissen, dass Palästinenser, die geschlagen, willkürlich verhaftet und
niedergeschossen werden, nicht beachtet werden. Israelische Soldaten haben kein
Problem mit der Missachtung von palästinensischen Menschenrechte und die
internationale Gemeinschaft hat null Bereitschaft gezeigt, Israel für das
Wohlergehen des palästinensischen Volkes und für die Verletzung ihrer
Grundrechte verantwortlich zu machen. (...) Menschen aus aller Welt haben ihr Herz und
Gefühl gegeben um mit uns zu sein, die innewohnende Gefahr kennen und dennoch
an die Richtigkeit der Sache glaubend. Die internationalen Freiwilligen vom
International Solidarity Movement rechnen auf ihre Regierungen und auf euch,
nicht stumm zu bleiben, wenn unbewaffnete Zivilisten niedergeschossen werden –
wir rechnen jetzt mit euch. Wir denken nicht daran, unsere Bemühungen
aufzugeben und wir erneuern unseren Aufruf sich uns anzuschließen, wenn ihr es
könnt. Wenn ihr es nicht könnt erwägt eine oder mehrer der folgenden Aktionen
um unsere Arbeit zu unterstützen: 1) In den Vereinigten Staaten fordert die
Corrie Familie eine unabhängige US Untersuchung zum Tod ihrer Tochter
Rachel. Bislang hat es die Regierung der Vereinigten Staaten abgelehnt,
diese Untersuchung durchzuführen, indem sie feststellte, dass sie
zuversichtlich sei, dass Israel eine gründliche Untersuchung durchführen
werde. Der Kongressabgeordnete Brian Baird (D-WA) leitete eine House Concurrent
Resolution 111 ein, die nach einer US Untersuchung verlangt. Jedoch wenn diese
Resolution nicht weitere Ko-Sponsoren und weitgestreute Unterstützung erhält,
wird sie zu keinem Erfolg führen. Obwohl die Resolution weder Israels Politik
der Häuserabrisse noch die israelische Okkupation und die US Unterstützung dafür
verurteilt oder sonst irgendwie anspricht, hofft das ISM, dass eine schnelle und
faire Untersuchung der Umstände von Rachels Tötung die Türen öffnen wird,
dass diese großräumigere unterdrückende Politik, bei deren Bekämpfung Rachel
getötet wurde, angesprochen werden kann. Bitte helft uns, dass die
H.Con.Res.111 durchkommt indem ihr eure Repräsentanten im Kongress kontaktiert
und sie bittet, sie zu unterstützen. Für weitere Informationen 2) Bitte kontaktiert eure Außenministerien
und bittet sie, dass Maßnahmen durchgeführt werden, dass Israels Zielen auf
unschuldige, unbewaffnete Zivilisten beendet wird, egal ob palästinensische
oder ob internationale Friedensaktivisten. Fordert eure Außenministerien auf,
diese Angelegenheit zu einem Thema mit dem israelischen Botschafter in eurem
Land zu machen. Rachel oder Tom hätten genauso Französisch, Belgisch,
Italienisch, Kanadisch, Schwedisch, Südafrikanisch, Japanisch, oder eine von
Dutzenden anderen Nationalitäten haben können, die an der Seite der Palästinenser
standen und sie schützten. Unten sind die Kontaktinformation für das US Außenministerium
und das Britische Außenministerium, die eine besondere Verantwortung haben, da
ihre Staatsbürger durch diese Politik und ihr Versagen, Israel dafür
verantwortlich zu machen, ernsthaft verletzt oder getötet worden sind. Wenn ihr Israeli seid, dann kontaktiert
Mitglieder der Knesset und fordert ein Ende für die Gewalt der Okkupation. http://www.knesset.gov.il/mk/eng/telephones_eng.asp Vereinigtes Königreich von Großbritannien Human
Rights Department Foreign
& Commonwealth Office King
Charles Street London
SW1A 2AH Über Telefon: +44(0)207 008 3000 oder
verwendet den folgenden Link: http://www.fco.gov.uk/servlet/Front?pagename=OpenMarket/Xcelerate/ShowPage&c=Page&cid=1007029390545 Ihr könnt auch Zugang zu
Kontaktinformationen für euer Member
of Parliament erhalten unter: http://www.parliament.uk/commons/lib/alms.htm#s
Vereinigte Staaten US
Department of State Bureau
of Near East Affairs Office
of Public Affairs Tel:
202-647-5150 Tel: 202-736-4995 verlangt nach Kim Richter oder benutzt das folgende Link: http://contact-us.state.gov/ask_form_cat/ask_form_foreign.html 3) The Christian Peacemaker Teams, Partner
im International Solidarity Movement, haben ihre Unterstützer aufgerufen in
dieser Woche hell orangefarbene Westen zu tragen. Bitte bedenkt hell
orangefarbene und reflektierende Westen zu tragen, falls ihr es könnt, zu eurer
Arbeit, Schule, und Gebetsplätzen und informiert andere über das absichtliche
Zielen des israelischen Militärs auf unschuldige Zivilisten und unbewaffnete
Friedensaktivisten. Wir danken euch, dass ihr mit uns seid, für
eure Worte des Trostes, eure Ermutigung und eure Unterstützung. In Solidarität & Kampf, INTERNATIONAL
SOLIDARITY MOVEMENT ===================== 12. April, 2003 Stellungnahme zur Erschießung von Tom
Hurndall ISM
team in Rafah Fotos erhältlich bei www.palsolidarity.org für Video Material, bitte die Reuters News
Agency kontaktieren Am
11. April 2003 planten 10 Mitglieder des International Solidarity
Movement in Rafah, Gaza Streifen, Palästina, ein Zelt aufzurichten in einer
Gegend, die ein israelischer Panzer oft benutzt um in die Häuser und Straßen
eines Flüchtlingslagers mit Namen Yibna zu schießen. Einige palästinensische
Gemeindemitglieder hatten das Projekt initiiert, sammelten die Vorräte und
begleiteten uns zu dem Gebiet um etwa 16:30 Uhr. Als wir an der Stelle ankamen
war der Panzer bereits dort und schoss in die Straße. Ein nahegelegener
israelischer Sicherheitsturm hatte ebenfalls angefangen und feuert wiederholte,
einzelne Scharfschützenschüsse ab. Eine amerikanische Internationale wurde von
zwei Palästinensern begleitet um näher heran zu kommen und eine bessere Sicht
auf das Gebiet zu bekommen, und sie trug unsere Warenzeichen geschützte
fluoreszierende orangefarbene Jacke mit reflektierenden Streifen. Der Panzer und
der Turm schossen scharf auf den Boden und die Gebäude auf beiden Seiten von
ihr, was ihre Bewegung schwierig machte. Sie kehrte schnell zum Rest der Gruppe
zurück, die hinter einer großen Straßensperre positioniert war, aber in
Sichtbereich des Sicherheitsturms. Wir stellten eine Konsensentscheidung her über
den Abbruch der Aktion und am nächsten Tag zurückzukehren, da den Palästinensern
das Kanonenfeuer nicht geheuer war. Gegen etwa 16:45 Uhr begannen Schüsse die
Gebäude und die Straße um uns herum zu treffen und wir machten uns Sorgen über
ein paar Kinder, die nahe bei uns auf der Straßensperre spielten. Viele waren
weggelaufen, aber ein paar waren geblieben. Thomas Hurndall, ein 21 Jahre alter
Aktivist aus London, GB, bemerkte, dass ein kleiner Junge immer noch auf dem Hügel
war unter Beschuss stand. Er hob schnell den Jungen herunter und setzt ihn
hinter die Straßensperre. Tom war im Begriffe zurückzugehen als er zwei kleine
Mädchen sah, die immer noch vor der Straßensperre und in der Schusslinie
waren. Er bewegte sich um ihnen zu helfen als ein
israelischer Soldat in dem Turm etwa 300 Meter vor ihm eine hochkalibrige
Scharfschützenkugel direkt in seinen Kopf schoss. Er trug eine fluoreszierende
orangefarbene Jacke mit reflektierenden Streifen, und war im vollen Sichtbereich
des Turms. Die Britische Botschaft war über seine Anwesenheit informiert
worden, die wiederum das israelische Militär informiert hatte. Palästinenser hoben seine Körper auf und
legten ihn auf das Straßenpflaster etwa 5 Meter hinter der Straßensperre. Zwei
ausgebildete Sanitäter leisteten medizinische Erste Hilfe Versorgung und
benutzten Binden um zu versuchen die Blutung zu stoppen. Palästinenser
hoben ihn dann in ein nahe stehendes Taxi und fuhren ihn schnell zum Al N'gar
Hospital. Unterwegs kümmerten sie sich um ihn und versuchten die Blutung zu
stoppen. Gegen etwa 17:15 Uhr wurde er in einem
Krankenwagen zum Europa Hospital in Khanyunis überführt. Es dauerte über 30
Minuten für den Krankenwagen um dorthin zu gelangen, das es eine israelische
Straßensperre auf der Hauptstraße gibt. Ohne diese Behinderung hätte es nur 7
Minuten gedauert. Nach vielen Verhandlungen mit der Britischen
Botschaft und dem israelischen Militär wurde Tom zu einer nahegelegenen
israelischen Siedlung gebracht von wo er mit dem Hubschrauber zum Saroka
Hospital in B'er Sheva, Israel, gebracht wurde. Er wird gegenwärtig völlig künstlich
am Leben gehalten und ist in einer Kopfschiene. Einige seiner Freunde haben sich
an seinem Bett getroffen, und seine Eltern sind unterwegs. ENDE INTERNATIONAL
SOLIDARITY MOVEMENT "Es sind die zahllosen unterschiedlichen Handlungen von Mut und Glauben, aus denen die menschliche Geschichte geformt wird. Jedes Mal wenn eine Mensch für eine Ideal aufsteht oder handelt, um das Los der anderen zu verbessern, oder die Ungerechtigkeit bekämpft, sendet er eine winzige Welle der Hoffnung aus, und sich gegenseitig kreuzend aus einer Million von unterschiedlichen Zentren von Energie und Wagemut bilden diese kräuselnden Wellen einen Strom, der die mächtigsten Mauern der Unterdrückung und des Widerstands wegspülen kann." Robert F. Kennedy -- Schließt euch dem Kampf an, das BBC zurück
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(Englisch) mit \\ Fotos – von Aktionen oder zur
Information \\ die wöchentliche Gush Shalom Anzeige -
in Hebräisch und Englisch \\ die Kolumnen von Uri Avnery - in Hebräisch,
Arabisch und Englisch \\ und einem Archiv voller interessanter
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