home

über uns

archiv

aktionen

newsletter

kontakt

Friedenszeitung Duisburg
Friedensforum Duisburg im Internet

Hinweis:
Diese Seiten sind optimiert für den Microsoft Internet Explorer. Mit Netscape kann es zu Unübersichtlichkeiten kommen.

*

Friedensforum Duisburg übernimmt keine Verantwortung
für die Inhalte der verlinkten Seiten.

Aktualisierung: 26.03.05

Übersetzungen der Rundbriefe von GushShalom und TheOtherIsrael von Winfried Engl
Übersetzungen der Beiträge von Uri Avnery von Ellen Rohlfs

* * *

Siehe auch:
Friedenszeitung Duisburg:
Von der anderen Front: Israel/Palästina

Uri Avnery: Gedanken zum Krieg (Irak)

Infos über israelische Kriegsdienstverweigerer

->  siehe auch: Israel: Refusenik-Front 

* * *

NEUESTES -> AUF DER HAUPTSEITE

Wir sind am Anfang eines Bürgerkrieges. Wir wissen nicht, ob es ein Blutvergießen gibt oder nicht. Aber selbst wenn es keine Toten oder Verwundeten geben wird, wird dieser Krieg über die Zukunft Israels bestimmen.
Es wird ein Kampf zwischen der Mehrheit sein, die zum größten Teil säkular, liberal und demokratisch ist, und einer fanatisierten Minderheit, die zum größten Teil nationalistisch, von messianischer Religiosität getrieben und grundsätzlich antidemokratisch ist und die die Vorschriften ihrer Rabbiner mehr respektiert als die Gesetze der Knesset.
-> Uri Avnery: Der mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg (26.03.05)

 

Gush Shalom: YA’ALON – RAUS! (Anzeige in Haaretz v. 10.12.04)

 

Ich warte auf eine Situation, in der ich  wieder aufrecht und erhobenen Hauptes sagen kann: ich bin ein Israeli.
-> Uri Avnery: Warum ich meine Meinung änderte (Haaretz, 24.11.2004)

Das Belieben eines Kommandeurs, eine Reihe Häuser zu zerstören, Bäume zu entwurzeln, private Autos mit Panzern zu zermalmen oder  eine Mauer/ einen Zaun dorthin zu setzen, wo es einem passt, und die Leichtigkeit, mit der Kommandeure das Töten von Kindern und unschuldigen Zivilisten dulden, ist für die israelische Gesellschaft erniedrigend.
-> Es kann hier geschehen. Haaretz, 22.11.04

Unter solchen Umständen sind freie Wahlen unmöglich. Wir warnen noch einmal: Hört nicht auf das, was Sharon sagt – seht auf das, was er tut
-> Gush Shalom: Freie Wahlen? (26.11.2004)

All diese Kinder tötete ich im Gaza Streifen, und alle von ihnen tötete ich aus Versehen. Das heißt, ich wusste, dass dort Kinder waren, und ich wusste, dass ich einige von ihnen töten würde, aber da ich wusste, dass es aus Versehen sein würde, fühlte ich mich nicht so unter Druck gesetzt. Weil jeder Fehler macht.
-> Bestätigt und zugegeben, B. Michael (Gush Shalom, 19.10.2004)

Es kann wenig Zweifel geben, dass die Regierung von George W. Bush ein Desaster für die israelisch-palästinensische Arena gewesen ist. Der quasi Blankoscheck, den Bush Ariel Sharon gegeben hat, war ein zentraler Faktor beim Verfall und dem eskalierenden Blutvergießen, das die vergangenen vier Jahre bis zu und einschließlich der vergangenen Wochen gekennzeichnet hat.
-> Adam Keller: Warum sich in die US Politik einmischen? (Gush Shalom, 19.10.2004)

Blut, Tränen und Olivenernte & viele nicht erzählte Kämpfe (Gush Shalom, 12.10.2004)

Das militärische Denkmuster "basiert auf der Annahme, dass jeder Palästinenser ein potentieller Selbstmordattentäter und jedes Haus eine potentielle Basis für einen Anschlag ist-
-> DIE AUSRADIERUNG VON RAFAH -  sehr kritischer Bericht von Human Rights Watch  (Gush Shalom, 19.10.2004)

  Bald brechen wir auf zu dem Bergpfad - zwei Palästinenser und zwei Israelis hinter einem schneeweißen Esel, der, wenn es auch nicht der Messias ist, wenigstens einen Sack mit fünfzig Kilogramm Oliven trägt.
-> Adam Keller: Über Oliven ernten  (Gush Shalom, 19.10.2004)

"Wir betreten nun eine Periode der Debatte und Auseinandersetzung. Wir werden viele Demonstrationen von vielen Menschen und Gruppen haben, die etwas Dringendes zu sagen haben, und ich kümmere mich nicht darum, ob sie rechts oder links sind, gegen die Errichtung des Zauns oder gegen die Räumung der Siedlungen protestieren. Aus der Vorgehensweise der Strafverfolgung in diesem Fall, glaube ich, werden wir es erleben, dass sie alle zu Dutzenden in diesen Gerichtssaal hineinmarschieren werden. Es kann sein, dass wir einen besonderen Gerichtshof für Demonstranten einrichten müssen, wie es bereits einen speziellen Gerichtshof für die Abschiebung von Migrantenarbeitern gibt. Wenn es das ist, was Sie wollen, schön! Nun, ich gebe der Strafverfolgung eine Woche Bedenkzeit, wollen sie wirklich in diesem Fall einen Prozess beantragen. Wenn sie es immer noch wollen werde ich dann meine Entscheidung über den Antrag der Verteidigung mit Bezug auf das Naturrecht bekannt geben. Bis dahin kann jeder nach Hause gehen."
-> Adam Keller: Der Tag der Anarchisten vor Gericht (Gush Shalom, 19.10.2004

[GushShalom] Die Woche die vorüberging, mit Dank an Sharon // Ernte aktualisiert (30.09.2004)

Machen wir uns keine Illusionen: Sharon wird jedes Mittel anwenden - offene genau so wie verdeckte -  um eine „moderate“ palästinensische Führung zu Fall zu bringen. Sein natürlicher Verbündeter ist HAMAS, der jede Verhandlung mit Israel ablehnt.
-> Uri Avnery: Wer ist der Nächste?
(20.11.2004)

Wo immer er auch nach seinem Tod begraben  werden mag, es wird der Tag kommen, an dem seine sterblichen Überreste durch eine freie palästinensische Regierung zu den muslimischen heiligen Stätten in Jerusalem überführt werden.
-> Uri Avnery: Ein Mann und sein Volk (06.11.04)

Wenn man keinen Frieden will und mehr an Groß- Israel interessiert ist, dann braucht man keinen  Arafat. Im Gegenteil. Aber wenn man daran denkt, dass für Israels Entwicklung  und Gedeihen der Frieden lebenswichtig ist, dann braucht man ihn dringend. „Meine Hand ist die einzige Hand, die ein Friedensabkommen mit Israel unterzeichnen kann,“ sagte Arafat einmal. Da dies so ist, gibt es für Arafat keinen Ersatz: er ist der einzige palästinensische Führer mit der turmhohen moralischen Autorität, die nicht nur nötig wäre, um einen Friedensvertrag mit Israel zu unterzeichnen, sondern – was  noch wichtiger ist – um sein Volk von der Richtigkeit desselben zu überzeugen. 
-> Uri Avnery: Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein (30.10.2004)

 

Gush Shalom: Presseerklärung zur Abzugsabstimmung in Sharon Stil - Gush Shaloms Position zum "Disengagement Plan" (25.10.04)

Die Saat für einen Bürgerkrieg wurde gesät, als die erste Siedlung in den besetzten Gebieten errichtet wurde. Damals sagte ich zum Ministerpräsidenten in der Knesset: „Sie legen eine Landmine. Eines Tages werden Sie sie demontieren müssen. Als früherer Soldat möchte ich Sie davor warnen, denn das Demontieren von Landminen ist ein sehr unangenehmer Job.“ Seitdem sind Hunderte von Minen gelegt worden. Und noch immer werden die Minenfelder ausgeweitet.
-> Uri Avnery: Auf dem Weg zum Bürgerkrieg (23.10.2004)

"Die Frauen sind überarbeitet, weil sie versuchen, die Arbeit allein zu machen, die gewöhnlich von den ganzen Familien gemacht wird. Dazu kommt noch, dass die Armee es ihnen nicht erlaubt, durch das Tor zwischen dem Dorf und ihren Bäumen zu gehen. Sie müssen erst ein paar Kilometer zu einem anderen Tor gehen und dann von dort mehr oder weniger wieder zurück. Das ist ganz schön schwer auf dem Rückweg, wenn sie die Oliven tragen müssen, wisst ihr."
Gush Shalom: Es hat Spaß gemacht, aber es ist ein Skandal: Olivenernte (24.10.2004)

 

Als vor 50 Jahren ausländische Korrespondenten mich über die Glaubwürdigkeit der offiziellen IDF-Statements befragten, pflegte ich zu sagen, unsere Armee lüge nicht. Man sollte ihren Kommuniques glauben, solange nicht das Gegenteil bewiesen wird. Diese Zeiten sind längst vorbei. Wenn mir heute dieselbe Frage gestellt wird, rate ich, nicht ein einziges Wort von Armeemeldungen zu glauben, solange nicht das Gegenteil bewiesen wird.
-> Uri Avnery:
Glaubt nicht ein einziges Wort! Oder „ Wer einmal lügt, .....!“ (09.10.04)

"Wir sind hierher gekommen, weil Zivilisten zu Dutzenden jeden Tag getötet werden, Häuser in Mengen zerstört werden, Bäume und ganze Haine zu einer Wüste gemacht werden, in einer Meisterleistung an primitiver Rachsucht, die unmoralisch, gefährlich ist und das Gegenteil von den erklärten Zielen der Regierung erreicht" sagte Uri Avnery in die Kamera von Associated Press.
-> "Reden - Nicht bomben!" - Hunderte protestieren in Tel-Aviv (Gush Shalom, 6.10.04)

Der Premierminister muss sein Konzept aufgeben, dass es keinen Gesprächspartner gibt. Er muss diese "pragmatischen Kräfte" in der Behörde finden und mit ihnen reden unter den Auspizien und mit der Unterstützung der Vereinigten Staaten, Europa und Ägypten. Es macht keinen Sinn, die Armee in den Gaza Streifen zu schicken wann immer eine Qassam fällt. Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Lösung für Gewalt der Einsatz von mehr Gewalt ist.

-> "Die Illusion des 'in die Tiefe gehenden Eindringens'" - ein Einwohner aus Sderot meldet sich zu Wort (Gush Shalom, 6.10.04)

Ich werde mich nicht bereit erklären, Hass in eine weitere Generation unserer palästinensischen Nachbarn zu pflanzen. Ich erkläre mich nicht bereit, Anteil zu haben an dem, was ich als einen fatalen Schlag gegen die Sicherheit des Staates und der Nation von Israel betrachte und als eine Übertretung der Regeln von menschlicher und jüdischer Moral.

-> Offener Brief an den Verteidigungsminister in Sachen Einberufungsbefehl (Gush Shalom, 6.10.04)

GAZA - Wir töten und werden getötet. Sie töten und werden getötet
TheOtherIsrael, 5. Okt. 2004)

Wenn die Menschen nicht reden, töten sie. Aufruf zur Demo am 5. Oktober
(Gush Shalom, 4. Okt. 2004)

Sharon führte Israel in den einzigen Krieg, der keine Reaktion war auf eine reale Bedrohung. 
-> Ofer Shelach: Eine unilaterale Illusion. Yediot Aharonot Leitartikel, 3. Oktober 2004 

Was wird geschehen, wenn die Amerikaner anfangen, nach den Ursachen des Terrorismus islamischer Fanatiker zu fragen. Wird es dann vielleicht einige geben, die behaupten, die Amerikaner seien nur wegen Israel in den „Zusammenprall der Zivilisationen“ mit der islamischen Welt geraten? Und wenn die USA in eine  wirklich tiefe wirtschaftliche Depression fällt, werden dann nicht jüdische Namen – wie die des Chefs der Federal Reserve – genannt werden? Man sollte diese Gefahren nicht übertreiben. Im Augenblick sind sie kaum am Horizont auszumachen. Aber ich würde den Führern jüdischer Organisationen in den USA raten, etwas mehr Zurückhaltung zu üben. Machtrausch kann leicht zu gefährlichen Exzessen führen.
Uri Avnery über alten und neuen Antisemitismus, Neo-Konservative und wie sich die Erdöl-Lobby hinter ihnen versteckt.
-> Uri Avnery: Alle Eier in einen Korb (2.10.04)

Wir töten und werden getötet. Sie töten und werden getötet. Wenn Menschen nicht reden - töten sie und werden getötet.
-> Blut fließt im Gaza Streifen. Unsers und ihrs. Presseerklärung / GUSH SHALOM ZUM BLUTVERGIESSEN IN GAZA (30.09.04)

 

 

 

 

 

Gush Shalom: Gemeinsame Aktion: Gute Drachen sorgen für gute Nachbarschaft (23. Juni 2004)

Die EU mit ihren 25 Mitgliedstaaten, die Regierung der russischen Föderation und die Organisation, die die ganze Welt repräsentiert, haben, klein beigebend, das Edikt von Bush, dem Diktator der Welt, der wiederum Sharons Gefangener ist, akzeptiert. Sharon entschied vor langem, dass der gewählte Präsident des palästinensischen Volkes, zusammen mit der ganzen palästinensischen Führung, „irrelevant“ ist.
-> Uri Avnery:
„Irreversibler psychischer Schaden“ (19. Juni 2004)

55% der Westbank werden israelisch sein. Die palästinensischen Enklaven werden nur noch 45% - also 10% des ehemaligen historischen Palästina ausmachen.
Dies ist nicht mehr nur ein Alptraum für die Zukunft – er geschieht jetzt.Natürlich wird es zu einem Blutbad von unglaublichen Ausmaßen kommen. Kein Volk der Erde wird mit solchen Lebensumständen einverstanden sein. Abertausende von Palästinenser werden dann lieber in den Märtyrertod flüchten.
-> Uri Avnery: Der Albtraum wird wahr (12. Juni 2004)

Vielleicht hatte Abraham Lincoln recht, als er sagte, man könne nicht alle Leute die ganze Zeit zum Narren halten, aber viele Leute können sicher sehr lange Zeit betrogen werden. Man schaue nur auf Ariel Sharon .
Von Anfang an war der „Abzugsplan“ ein Täuschungsmanöver. Aber die Welt lässt sich leicht täuschen.
-> Uri Avnery: Aus dem Meer von Gaza trinken (6. Juni 2004)

Zuweilen  gelingt es jemandem, „seine Welt in einem Augenblick zu gewinnen“, wie es in einer alten hebräischen Redensart heißt. Dies geschah dem Justizminister Josef („Tommy“) Lapid, als er folgende Worte äußerte: „Diese alte Frau erinnert mich an meine Großmutter!“ Diese alte Frau, eine Bewohnerin des Flüchtlingslagers Rafah, deren Haus von der israelischen Armee zerstört wurde, wurde durch ein Foto verewigt, als sie in verzweifelter Suche nach ihren Medikamenten die Ruinen ihres Hauses durchwühlte. 
-> Uri Avnery: Tommys Großmutter (29. Mai 2004)

Eine reguläre Armee, auch wenn sie noch so stark ist, kann keine Guerillakämpfer besiegen, die von einer verzweifelten Bevölkerung unterstützt wird. Im Gegenteil, je mächtiger eine Armee ist, umso geringer sind ihre Erfolgsaussichten. Sie kann Dutzende, ja, Hunderte töten, ganze Stadtteile zerstören, viele Menschen aus ihren Häusern vertreiben und eine kleine Nakba verursachen – nichts wird helfen. Ein Guerillakrieg kann nur durch Kompromisse und eine friedliche Lösung beendet werden.
-> Uri Avnery: Die Vergewaltigung Rafahs (22. Mai 2004)

Man kann Palästinenser en masse töten, ganze Stadtteile zerstören, wie es im Augenblick geschieht. Aber man kann nicht gewinnen. Langsam begreift dies die Öffentlichkeit.
-> Uri Avnery: Busharon: der Countdown
(15. Mai 2004)

Uri Avnery: Der Golem wendet sich gegen seinen Schöpfer. Gedanken zum Referendum (4. Mai 2004)

Gush Shalom: 8 verhaftet, 3 im Krankenhaus nachdem Polizei T-A Rafah Protestdemo auflöst (20.05.04)

Die heutige Tötung einer 34 Jahre alten Israelin und ihrer 4 Töchter ist in der Tat tragisch. Jeder Tod ist tragisch. Aber der Tod einer Israelin und ihrer Kinder muss im Kontext gesehen werden mit dem palästinensischen Kind, das gestern getötet worden ist, mit der palästinensischen Mutter von 10 Kindern, die in der vergangenen Woche getötet worden ist.
-> Dorothy Naor vergleicht die Medienberichterstattung über zwei Tragödien
(Gush Shalom, 3. Mai 2004)

Es wurde einfach als selbstverständlich angesehen, dass die Armeeeinheit den Traktor ohne ersichtlichen Grund wegnehmen konnte und dass der Offizier der Siedlersicherheitsdienstes sich an die Soldaten wenden und eine private Unterhaltung führen konnte, während wir, ganz zu schweigen von den Palästinensern, Abstand zu halten hatten.
-> Rabbi Arik Asherman: Erntebericht / Tötung in Harres (Gush Shalom, 3. Mai 2004)

Siedler-Landnahme in Abu Dis, kommt wenn ihr könnt (Gush Shalom vom 3. Mai 2004)

 

Jedes Geschehen – ob groß oder klein – erscheint ohne Ausnahme im kollektiven Gedächtnis  beider Völker auf verschiedene, ja, gegensätzliche Art. Die Folge davon ist, dass alles, was jetzt gesagt wird, alles was von einer Seite vorgeschlagen wird, in den Ohren der andern  verdächtig und  bedrohlich klingt. Deshalb wird jede Verhandlung zur Schlacht, und jedes Gipfeltreffen verstärkt nur den gegenseitigen Hass. Auf diese Weise ist ein Teufelskreis entstanden: ohne Entfernen der Seifenblasen kann es keinen Frieden geben – ohne Frieden ist es unmöglich, die Seifenblasen aufzulösen.
-> Uri Avnery: L
eben (wie) in einer Seifenblase (1. Mai 2004)

Vor zwei Tagen feierten wir U N S E R E Unabhängigkeit: vor drei Tagen erwähnten wir den Trauergedenktag und all die Medien waren voll von Schilderungen des Schmerzes und der Sorge der Verwandten.
Gestern starben zwei Jungen, 14 Jahre alt, an den Schüssen durch unsere Soldaten vor ein paar Tagen; gestern verwundeten unsere Soldaten ein Kind schwer, 10 Jahre alt, und ein Mädchen, 15 Jahre alt.

-> Trauriger Brief an Freunde am Unabhängigkeitstag (Gush Shalom, 29. April 2004)

„Wach auf, Welt! Höre Israel, wach auf! Israelische Soldaten machten Brutalität zur Lebensweise der Palästinenser. Dann richteten sie ihre tödlichen Waffen  gegen internationale Friedensaktivisten und nun brutalisieren sie Israelis, die ihre Art und Weise missbilligen. Wer wird die erste sein, die getötet wird?
-> Gila Svirsky:
Gewaltfreiem Marsch der Frauen in Bidu  wird mit Gewalt begegnet. Anarchie in unseren Seelen (25. April 2004)

Vanunu ist in der Lage, die enge Partnerschaft mit den USA bei der Entwicklung von Israels nuklearer Rüstungsindustrie aufzudecken. Vanunu scheint der riesigen Supermacht schweren Schaden zufügen zu können.
-> Uri Avnery:
Vanunu: Das schreckliche Geheimnis (24. April 2004)

Die Online der englischen Ausgabe von Ma'ariv führt zur Zeit eine Umfrage durch "Was sollte mit Vanunu gemacht werden?" - in der eine der Optionen "getötete werden" ist.
-> The Other Israel: Englische Ausgabe der Ma'ariv stachelt zur Tötung von Vanunu an - bitte protestiert!
(23. April 2004)

[GushShalom] Vanunu und die amerikanische "Connection" + Aktionsanzeigentafel (24. April 2004)

Die Ermordung von Rantisi in Gaza ist ein weiterer Akt von tödlicher Provokation. Sie könnte vielleicht die 200 000 eingeschriebenen Mitglieder der Likud Partei beeindrucken, deren Stimmen Sharon benötigt, aber sie gefährdet das Israelische Volk, dem Sharon ein Vermächtnis von Hass und Blutvergießen hinterlässt, das noch viele Jahre andauern könnte nachdem seine eigene Karriere zu einem Ende gelangt ist.
-> Gush Shalom: Eine weitere Ermordung. Presseerklärung vom 18. April 2004

Avnery über Sharon und den anti-israelischsten amerikanischen Präsidenten, den es je gegeben hat (Gush Shalom)
Es wird gesagt, dass Bush derjenige amerikanische Präsident sei, der am meisten pro-Israel eingestellt sei. Ich denke, dass das Gegenteil stimmt. Ich bin davon überzeugt, dass er derjenige ist, dessen Einstellung am meisten anti-israelisch ist, weil der Sharon-Bush-Plan den Weg zum israelisch-palästinensischen Frieden, der einzigen Hoffnung für ein normales Leben, blockiert.
-> Uri Avnery: Sharons Haut und Bushs Flecken (17.04.2004)

 

In solchen geschichtsträchtigen Zeiten muss ein gesunder Mensch sich erheben gegen das System, das die fortgesetzte Unterdrückung möglich macht. Ich habe die moralische Verpflichtung – nicht die Wahl sondern die Verpflichtung – abzulehnen, an der Okkupation teilzunehmen und gegen die Institutionen zu kämpfen, die solche grundlegende Menschenrechte aufkündigen. 
-> Daniel Tsal weigert sich in eine Okkupationsarmee einzurücken (Gush Shalom, 12. April 2004)

[GushShalom] Anti Mauer Nachrichten: Donnerstag Bidu / Morgen KDVler nach Bakum / Vanunu Nachrichten (14. April 04)

 

Es war noch vor dem Krieg, als wir warnten, dass es beinahe unmöglich sei, drei einander feindlich gesinnte Völker in einem Staat zu halten: die Sunniten, die Schiiten und die Kurden. Das stimmt bis heute. Aber vielleicht geschieht jetzt ein Wunder: die Schiiten und die Sunniten schließen sich gegen die Besatzung zusammen. Wer weiß, vielleicht wird der allgemeine Kampf zum ersten Mal eine irakische Nation zusammenschweißen und einen blutigen Bürgerkrieg auf der ganzen Linie verhindern. Hoffentlich!
->
Uri Avnery: Bitterer Reis (2) Oder: Der Marsch der Torheit (10.04.04)

 

Die jährliche Sammlung von Aktivismus beginnt morgen + "The Killing Zone", 8.4., 20:00 Uhr - Tel-Aviv  + Neuer KDVler Daniel Tsal, der sich weigert, in die Okkupationsarmee einzurücken + 6 entfernen sich unerlaubt von der Truppe nachdem sie zu 40 Stunden Non-Stop Wache bei Gaza Siedlung gezwungen worden waren  + Das Neueste von Biddu: Armee greift gewaltfreie Protestierende an + Weitergehender Kampf - mit neuen Daten in Sachen Vanunu
-> Gush Shalom vom 7. April 2004

Die Beschützten und die Unbeschützten - Gush Shalom in Ha'aretz + Doron Rosenblum über "Kosten-Schaden" (im Gegensatz zu "Kosten-Nutzen")
-> Gush Shalom: Grüße aus dem Irrenhaus (27. März 2004)

Militär Strafverfolgung gegen KDVler Yoni Ben Artzi – Streit wieder aufgenommen
-> Gush Shalom vom 24. März 2004

B. Michael, Yedioth Achronot: Die Lebenden über die Toten"
-> Gush Shalom vom 24. März 2004

 

Aktionsaufruf – Ruft das DCO an + Im Asherman Prozess, Gericht verwirft Argument der Verteidigung in Sachen ungerechter Natur der Hauszerstörungspolitik + Sharon führt einen Angriff an / Reuven Kaminer 22.3 + USA verurteilen nicht, ABER ... warnen Amerikaner vor einem Besuch in Israel
-> Gush Shalom: Aktionen erforderlich + Gerichtsberichte (24.03.04)

"Kooperation mit der Hamas ist eine grundlegende Bedingung um die Selbstmordanschläge zu beenden,

Wann immer eine israelische Regierung, ganz gleich Likud oder Arbeitspartei, sich einer politischen Sackgasse gegenüber sieht und gezwungen ist, eine Zug zu initiieren, um andere Pläne zu verhindern, die als gefährlich betrachtet werden, kommt der Absetzung aus dem Gaza Plan als ein billiges, magisches Mittel auf. Wer genau ist an dieser riesigen Masse von Armut, Hass und Verzweiflung interessiert?

-> Meron Benvenisti: Zurück zu 'kein Palästinensisches Volk' (Gush Shalom, 08.04.04)

Der "Befreite" Gaza wird ein riesiges Gefängnis werden, abgeschnitten von der Welt, völlig abhängig von der Gnade von Sharons Gefängniswächtern.
-> Gush Shalom: Schlimmer als die Okkupation (08.04.04)

Aber da es schließlich doch, nach allem, was gesagt und getan wurde, wirklich einen palästinensischen Partner für bedeutsame Verhandlungen und Frieden gibt, ist Sharons unilaterales Rückzugskonzept eine künstliche Alternative, welche die wahren Möglichkeiten für das Hinbewegen auf eine Erledigung sabotiert.  
-> Reuven Kaminer: Sharon setzt sich ab (Gush Shalom, 08.04.04)

[GushShalom] Petition: Öffnet die Tore, damit Nahrungsmittel in den Gaza kommen können! (07.04.04)

Unterschreiben Sie die Online-Petition!

Liebe Freunde, zwei von uns, beide Friedens- und Menschenrechtsaktivisten aus Israel, haben eine Online-Petition vorbereitet an Premierminister Ariel Scharon: "Öffnet die Tore für Lebensmittel nach Gaza" (Oren Medicks & Gila Svirsky)
(Hintergrundbericht siehe oben (Gush Shalom)

Hintergrundbericht:

UN-Hilfsorganisation stellt Lebensmittelhilfe in Gaza ein - als Folge der Behinderungen durch die IDF + Aktivisten wegen Widerstandes gegen Hausabriss verhaftet + KDVler Ben Artzi, vom Militärdienst befreit aber immer noch verfolgt, ruft Obersten Gerichtshof an + Gush Freitagsanzeige: Macht sich Sharon über uns alle lustig
-> UN Hilfsorganisation stellt Lebensmittelhilfe in Gaza ein (2. April 2004)

 

Zur Ermordung von Scheich Yassin:
Gush Shalom: Über Märtyrertum und den beschränkten Horizont von Generälen (30.03.04)
* Uri Avnery:
Drei Generale, ein Märtyrer
* Zurück zu einem Kampf um die Existenz - Ghassan Khatib
Palästinensische Sichtweise: Ghassan Khatib, Mitherausgeber von bitterlemons.org und bitterlemons-international.org, Arbeitsminister in der Palästinensischen Regierung, in den vorangegangenen Jahren in der Presse geschätzt als ein politischer Analytiker.
* Bankrott - Yossi Alpher
Israelische Sichtweise: Yossi Alpher, Mitherausgeber von bitterlemons.org und bitterlemons-international.org, ehemaliger Leiter des Jaffee Centers für Strategische Studien an der Universität von Tel-Aviv und ein ehemaliger engerer Berater von PM Ehud Barak.
* Yassin und das Lager des Todes - Eyad el Sarraj
Palästinensische Sichtweise: Dr. Eyad el Sarraj, Gründer und Direktor des Gaza Community Mental Health Programms (GCMHP).
* Gezielte Tötungen: eine Retromode - Yossi Melman

 

Spontaner Protest am Verteidigungsministerium + Ha'aretz Bericht (Gush Shalom): Mehr als 25 Verletzte bei Anti-Zaun Protest nahe Dir Kadis + Einige verletzt und verhaftet in Kharbatha Bani Harith (ISM Bericht)
->
Armee und Polizeigewalt - während die Politiker heftig streiten (Gush Shalom, 21. März 2004)

 

Wenn der Frieden kommt, werden wir uns alle - Juden, Christen und Muslime - in Jerusalem treffen. Ich weiß, dass Sie - genau wie ich - davon träumen. Hoffen wir, dass wir beide dies noch erleben werden.
-> Uri Avnery:
Passion und Antisemitismus. Gedanken zum Film von Gibson. Ein Brief an Präsident Arafat (03.04.04)

 

Die Abna al-Balad Aktivists - die sich im Hungerstreik befinden, nachdem sie nun bereits im Untersuchungsgefängnis der Shabak sind - brauchen Unterstützung von außerhalb um ihre Haftbedingungen zu verbessern. Festgehalten ohne Anklage; 21 Tage lang daran gehindert, sich mit ihren Anwälten zu treffen; einer "intensiven Vernehmung" unterworfen, einschließlich Entzugs von Schlaf, schmerzhafte Fesselung mit Handschellen an einen Stuhl und weitere Formen von "gemäßigtem physischen Druck" ...
-> The Other Israel: Abna al-Balad Aktivisten im Hungerstreik nach 54 Tagen in Shabak Untersuchung (1. April 2004)

Scheich Yassin wurde praktisch geboren, um eine Rolle als heilig gesprochener Märtyrer zu erfüllen: eine religiöse Persönlichkeit, ein Gelähmter im Rollstuhl, körperlich gebrochen, aber nicht in seinem Geist; ein Militanter, der viele Jahre im Gefängnis verbrachte; ein Führer, der seinen Kampf fortsetzte, nachdem er wie durch ein Wunder einen früheren Attentatsversuch überlebte; ein Held, der feige aus der Luft ermordet wurde, als er die Moschee nach dem Gebet verließ. Selbst ein genialer Schriftsteller hätte keine Figur erfinden können, die besser geeignet wäre, von Milliarden Muslimen dieser  und der kommenden Generationen verehrt zu werden.
-> Uri Avnery: Drei Generale, ein Märtyrer (27.03.04)

Das Schicksal des Staates Israel liegt jetzt in den Händen einer Gruppe von Leuten, deren Weltanschauung primitiv  und deren Wahrnehmungsvermögen zurückgeblieben ist. Sie sind unfähig, die psychischen, emotionalen und politischen Dimensionen dieses Konfliktes zu verstehen. Dies ist eine Gruppe bankrotter politischer und militärischer Führer, die in allen ihren Handlungen versagten. Sie versuchen nun, ihre Misserfolge durch eine katastrophale Eskalation  zuzudecken.
-> Uri Avnery über die Ermordung von Scheich Yassin (22. Febr. 2004)

Ein Akt eines pyromanischen Feuerwehrmannes, des Methode des Auslöschens des Feuers des Terrorismus darin besteht, Fässer mit Benzin darauf zu gießen, ein Akt, der in der nahen Zukunft das Leben von Dutzenden oder Hinderten von israelischen Staatsbürgern kosten könnte.
-> Gush Shalom: Presseerklärung vom 22. März 2004 zur Ermordung von Scheich Yassin

Ich hoffe, dass dies auch bei uns geschieht. Es stimmt, da stehen noch ein paar Leute  Schlange: Tony Blair und George W. Bush. Was José Maria Aznar in Spanien geschehen ist, müsste auch mit ihnen passieren – so hoffe ich wenigstens. Dann sollte mit einer Menge Mut und Glück auch der vierte in diesem  Bunde an der Reihe sein – und Ariel Sharon, noch ein Mann des Blutvergießens und der Lügen, wird hinausgeworfen.
-> Uri Avnery: Bravo, Amigos! Gedanken zur spanischen Wahl (20. März 2003)

In den Augen der meisten Israeli sind sie einfach Terroristen, Mörder und Verbrecher, deren einziges Lebensziel es ist, „jüdisches Blut zu vergießen“. Sie sehen nicht die Menschen dahinter und fragen nicht, woher sie kamen und was sie veranlasste, das zu tun, was sie tun. Deshalb verstehen sie auch nicht die Quelle ihrer Stärke und Ausdauer. In den Augen der Palästinenser sind sie Nationalhelden, tapfere junge Menschen, die bereit sind, ihr Leben für die Würde und die Zukunft ihres Volkes zu geben. Sie denken über sie etwa so, wie wir über unsere Untergrundkämpfer dachten, bevor Israel geschaffen wurde.
-> Uri Avnery: Der palästinensische Romeo. Gedanken zum Film „Arnas Kinder“ (13. März 2004)

Ich glaube, die Vorstellung, dass es möglich sei, 3,5 Millionen Palästinenser weiterhin unter Besatzung zu halten – ja, es ist Okkupation, Sie mögen dies Wort nicht gerne hören, aber was stattfindet ist Okkupation - ist schlecht für Israel und schlecht für die Palästinenser, und schlecht für die israelische Wirtschaft.
->
“Wir gewinnen" sagt der General. Dr. Gershon Baskins Meinungsverschiedenheiten - Betrachtungen zu der asymmetrischen Schlacht. (Gush Shalom, 8. März 2004)

Purim: Karneval für Juden - Schikanen für Araber. +++ Bericht über zwei Tage des Kampfes gegen die Mauer - Arik Asherman
-> Gush Shalom vom 8. März 2004)

Wieder einmal ein weiterer Fall: Siedler übernehmen palästinensisches Land südlich von Hebron
-> Gush Shalom: Ein besonderer Fall von Landraub-Arroganz (6. März 2004)

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt darin, die Geschichte der Menschen aufzuzeigen, die mit der Sperre in ihrem täglichen Leben fertig werden müssen.
-> Die "Zaun oder Mauer" Ausstellung des Fotografen Eyal Ofer wird von Gush Shalom gesponsert (2. März 2004)

Die einzige Sünde dieser Menschen besteht darin, dass sie versuchten, das Land, welches das ihrige seit Generationen ist, und ihre Olivenbäume, die ihre einzige Einkommensquelle sind, zu schützen.
->

 

Während die Welt nach den Haag schaut und Selbstmordattentäter die einzigen Palästinenser sind, die Schlagzeilen machen, sind palästinensische Bauern - und mit ihnen israelische und internationale Friedensaktivisten - in gewaltfreien Wegen zur Bekämpfung der Mauer engagiert. Beit Surik und Budrus – Namen von Dörfern, von denen man bis vor Kurzem nichts gehört hatte.
-> Gush Shalom: Menschenmauer gegen den Zaun (26. Febr. 2004)

TheOtherIsrael: Vanunu PS.
(22. Febr. 2004)

Montag, 23. Februar 2004 um 20.00 Uhr.

 

Wenn Hunderte von „Terroristen“ für einen lebenden Gauner und drei tote Soldaten  entlassen werden können, vielleicht war dann ihre Haft für die Sicherheit  des Staates gar nicht wirklich nötig? Vielleicht ist die andauernde Verhaftung von 7000 weiteren  sinnlos. Und wenn es so ist, warum wurden sie nicht um der Sache des Friedens willen entlassen, um die Position von Arafat 1993 oder die von Abu Mazen  vor noch nicht langer Zeit zu stärken ?
-> Uri Avnery: "O Tannenbaum, o Tannenbaum ..." (5. März 2004)

 

In Den Haag hat das Verfahren des Internationalen Gerichtshofes wegen der Trennungsmauer begonnen. Sharons Leute haben begriffen, dass sie keine Chance haben, dieses Verfahren zu gewinnen und entschieden sich deshalb, diese Gerichtssitzung zu boykottieren.
->
Uri Avnery: Das Ghetto im Innern (29.02.04)

Nach 18 Jahren von meist Einzelhaft soll der nukleare Verpfeifer Mordechai Vanunu im April entlassen werden. Während die US Kampagne zur Befreiung von Mordechai Vanunu Unterstützer aus der ganzen Welt mobilisiert um ihn am Tor des Gefängnisses von Ashkelon bei seiner Freilassung zu begrüßen, scheint es, dass die israelischen Geheimdienste ihm eine nicht so nette Überraschung bereiten.
-> TOI-Billboard: Die Geheimdienste gegen Mordechai Vanunu (22. Febr. 04)

25. März 2004, 20.15 Uhr, PHOENIX: Israels geheime Atomwaffe.

Verbindung zwischen Gush Shalom Nachrichten und TOI-Billboard (Gush Shalom, 22. Febr. 04)

Die Mauer muss fallen!
-> Gush Shalom: Gruß an die Richter des Internationalen Gerichtshofs (22. Febr. 04)

...Zu all diesem kommt nun noch die Mauer. Zuerst wurde sie als Sicherheitszaun dargestellt, und man setzte voraus, dass er mehr oder weniger der 1967er- Grenze, der Grünen Linie, folgen würde. Aber bald wurde ersichtlich, dass er weit in die Westbank hineinreichen und dabei große Teile Land annektieren und so das Ziel der Road Map – ein lebensfähiger palästinensischer Staat – zu einer Farce machen würde.
-> Uri Avnery: Der Tanzbär (21.02.04)

Ich kann nicht an den Ungerechtigkeiten teilnehmen, die unser Land durch die IDF ausübt. Ich bin keine Pazifistin; meine Ablehnung gilt der Okkupation.
-> Laura Milo, 19, wird sich bei Haupteinberufungsstützpunkt (“Bakum”) melden (Gush Shalom, 20. Febr. 2004)

[GushShalom] Nicht in unserem Namen! letzte Gelegenheit zu unterzeichnen & mehr (20. Febr. 2004)

Die Sharon Regierung hat beschlossen, nicht vor dem Internationalen Gerichtshof in den Haag aufzutreten, der von der Vollversammlung der Vereinten Nationen gebeten worden ist zu entscheiden, ob die Trennmauer rechtens sei. Dies ist eine Entscheidung von Feiglingen
-> Gush Shalom: Flucht vor den Haag (19. Febr. 2004)

Heute sagen wir der Regierung von Israel: Ihr baut diese üble Mauer nicht in unserem Namen! Wir, die Unterzeichneden, Staatsbürger von Israel, weisen die Behauptung der Sharonregierung vollkommen zurück, dass der “Separationszaun”, der in den okkupierten Territorien errichtet wird, die Absicht hat, unsere Sicherheit und Schutz zu verteidigen. ...
-> Anti-Mauer-Petition der israelischen Friedensgruppen (Gush Shalom, 19. Febr. 2003)

Eine surrealistische Szene - das Plädoyer von Oberst Major Ochana, stellvertretender Kommandeur des Israelischen Militärpolizei Corps. "Seit dem Zeitpunkt, an dem diese Fünf im Januar im Militärgefängnis Nr. 6 erschienen sind , unterminiert ihre Anwesenheit die Disziplin und gute Ordnung in dem Gefängnis völlig. Der Gefängniskommandant und der gesamte Mitarbeiterstab sind hauptsächlich mit ihnen beschäftigt und haben keine Zeit und Energie übrig für die restlichen fünfhundert Gefangenen. Sie sind politische Aktivisten mit ihrer eigenen Handlungsordnung, völlig unpassend für die Bedingungen eines Militärgefängnisses, das von militärischer Disziplin geleitet wird. Daher beantragen wir, dass sie unverzüglich in ein Zivilgefängnis verlegt werden."
-> Adam Keller:
Die Fünf: ein Knochen in der Kehle des Militärgefängnisses (Gush Shalom, 18. Febr. 2004)

Ben Artzi: immer noch "nicht Pazifist", aber wie es jetzt scheint, vor seiner Freilassung
-> Gush Shalom:
Ben Artzi: immer noch "nicht Pazifist", aber wie es jetzt scheint, vor seiner Freilassung (18.02.04)

Es scheint manchmal als ob der Gaza Streifen zum Zentralschießstand der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte geworden sei, zum Feuerzielgebiet und Truppenübungsplatz der IDF. Die Waffen, die dort verwendet werden, besitzen eine zweifelhafte Legalität, den Regeln des Engagement fehlt das Element der Zurückhaltung, und einschneidende Maßnahmen, deren Anwendung sich Israel nicht in der West Bank einfallen ließe, sind selbstverständlich in einer Region, die bei Weitem weniger Terrorismus produziert als die West Bank.
-> Gideon Levy (Ha'aretz): Der Schießstand der IDF'
(Gush Shalom v. 16. Febr. 2004)

Stoppt das Töten! 
-> Gush Aufruf zur Demo am 11. Febr. 2004

Samstag Jerusalem: gemeinsamer Marsch + Demo gegen die Mauer (Gush Shalom vom 4. Febr. 2004)

Dies ist der "Wilde Westen", ein Soldat ist hier König und hasst Einmischung in seine Autorität.
-> Victoria Buch, MachsomWatch: An Straßensperren um Nablus herum am Vortag des Feiertages (Gush Shalom, 4. Febr. 04)

Es ist jetzt bekannt geworden, dass der Shabak (Allgemeiner Sicherheitsdienst) eine Schwarze Liste besitzt mit Hunderten von Namen von Friedensaktivisten, die als Staatsfeinde zu behandeln sind. Shin Bet kommt zurück.
-> Gush Shalom über die Schwarze Liste (4. Febr. 2004)

Der entscheidende Teil jedes Nachrichtendienstes ist weniger das Sammeln von Informationen als die Auswertung. Wie wird aus Mosaiksteinchen ein Bild? Das ist eine Sache der Beurteilung und der Intuition, die beide einem allgemeinen „Konzept“ unterliegen. Dies ist eine psychologische Gestalt im Kopf des Geheimdienstchefs. Und da die Geheimdienstchefs durch die politischen Führer bestimmt wurden, ist es kein Wunder, dass ihre Konzepte beinahe immer zu den Konzepten der Führer passen.
-> Uri Avnery: Ja, Herr Minister! (Über die Geheimdienste) (14. Febr. 2004)

DRINGEND - EURE INTERVENTION IS NOTWENDIG FÜR DIE HOFFNUNGSBLUMEN-FRIEDENS-SCHULE!
-> Gush Shalom: Hoffnungsblumen-Schule braucht Hilfe! (14. Febr. 2004)

Über 3.000 israelische und palästinensische Demonstranten marschierten gestern in Solidarität zusammen in Abu Dis zu der Betonmauer, die nicht irgendeine Grenze markiert, sondern ein riesiges Gefängnis schafft. MASSENKUNDGEBUNG IN ABU DIS
-> Gush Shalom: Wachsender Anti-Mauer Protest vor Ort 
(11. Febr. 2004)

Rede von Uri Avnery im Auftrag von Gush Shalom anläßlich einer israelisch-palästinensischen Massendemonstration gegen die Mauer in Abu Dis am 7. Februar 2004
-> Zwei Staaten, zwei Hauptstädte, ohne Mauern, ohne Zäune –
eine gemeinsame Zukunft für uns alle.

Einige Tage sind vergangen, dass Sharon etwas über den Rückzug aus dem Gaza Streifen brabbelte, und wir sind wieder inmitten des Teufelskreises des Blutvergießens; 14 Menschen aus Gaza durch die Israelische Armee getötet; weit mehr verletzt; keine israelischen Opfer soweit; die Rufe nach Vergeltung bereits in der Luft.
-> Gush Shalom: Eine weitere Runde des Wahnsinns in Gaza (11. Febr. 2004)

Ben Gurion gab 22% Palästinas auf, um die anderen 78 % zu behalten, anstelle nur der von den UN zugesprochenen 55 %. Menahem Begin gab den ganzen Sinai auf, um Ägypten aus dem Krieg zu halten, damit er sich auf die Übernahme der Westbank konzentrieren konnte. Sharon ist bereit, den ganzen Gazastreifen und 45% der Westbank „aufzugeben“, um 55% der Westbank an Israel anzuschließen. 
Das ist der „einseitige Schritt“ – ohne Einverständnis der Palästinenser, die in Enklaven eingeschlossen, von Mauern und elektronisch überwachten Zäunen umgeben werden.
-> Uri Avnery: Geh nach Gaza! (7. Febr. 2004)

Uri Avnery: Trauern gehört zu Israel (31. Jan. 2004)

Rechtfertigung der Mauer beim Internationalen Gerichtshof: Nicht in unserem Namen! + Brief an die Regierung + Anhang (Statement für den Gerichtshof in den Haag) + Übersetzung der Presseerklärung für die israelische Presse (Gush Shalom, 29. Jan. 2004)

Der Teufelskreis des Blutes dreht sich wieder +++ Nur mit Gewalt? - wöchentliche Anzeige von Gush Shalom in Ha'aretz (Gush Shalom vom 29. Jan. 2004)

Niemand wurde in al Nabi Saleh getötet; lediglich 500 alte und junge Menschen wurden gezwungen stundenlang in der Kälte zu stehen – inmitten der Nacht. Die Kinder, die dort im Regen standen, in der Reichweite des Scharfschützen auf dem Wachturm, werden sich daran ihr ganzes Leben erinnern.
-> Gush Shalom: In al Nabi Saleh: 500 alte & junge gezwungen in der Kälte zu stehen (26. Jan. 2004)

Die Fünf Refuseniks rücken ins Gefängnis ein, der Protest geht weiter, neue schmutzige Tricks der IDF, die Fünf legen Berufung ein
-> Refusenik-Update: Die Schlacht für Freiheit des Gewissens und gegen die Okkupation (Gush Shalom, 25. Jan. 2005)

Ein bahnbrechender Konsens - Editorial Übersicht von The Other Israel 111-112 von Adam Keller (Gush Shalom  vom 25. Jan. 2004)

Rangordnung der Prioritäten. Anzeige in Ha'aretz vom 23. Jan. 2004.
-> Gush Shalom: Etwas ist sehr faul (24. Jan. 2004)

"Meine eidesstattliche Erklärung für den Haag" Yossi Sarid in Ha'aretz
(Gush Shalom, 21. Jan. 2004)

Die Haltung gegenüber Israel wird langsam negativer. Nicht viel blieb von dem Image des „tapferen, kleinen Staates, der von Feinden umgeben ist“, und der „einzigen Demokratie im Nahen Osten“. Wir werden immer mehr als die brutalen Besatzer gesehen, als ein Staat, der internationale Gesetze und moralische Normen verletzt. Die „Trennungsmauer“, die Checkpoints und all die anderen Elemente der Besatzung sind dabei, unsern guten Namen zu zerstören, und die Vorladungen zum Internationalen Gerichtshof (in Den Haag) tun uns auch keinen guten Dienst.
-> Uri Avnery:
Ein Eskimo in Bantustan (Gedanken über Apartheid) (24. Jan. 2004)  

Nur eine Autostunde von Tel Aviv entfernt liegt eine große palästinensische Stadt im Sterben – und so wird ein weiteres Ziel der Besatzung realisiert. Eine Staub- und Sandwolke hüllt die Stadt ein. Die wahren Wunden liegen aber viel tiefer als die äußere Zerstörung: eine wirtschaftliche, kulturelle und soziale Struktur löst sich auf und  es gibt eine Generation, die nur ein Leben der Leere und der Verzweiflung kennt. 
-> Gideon Levy, Haaretz: Nablus, die sterbende Stadt (Nur Knafeh ist hier noch süß) (25. Jan. 2004)

Verzweifelte Bewohner warfen Matratzen und Decken  aus den Fenstern des zweiten Stocks als Balken und Mauern um sie herum herunterstürzten. Eine Frau, die nur ein paar Meter von einem Bulldozer entfernt stand, winkte eine weiße Fahne bei dem vergeblichen Versuch , den Abriss hinauszuzögern und Zeit zu gewinnen, ihr ab und Gut zu retten. Ein weinendes Mädchen half ihrer Mutter eine Matratze zu tragen.
-> Hinter der Nebelwand weitere 400 in Rafah obdachlos gemacht (Gush Shalom vom 20. Jan. 2004)

Das erschreckendste Ding in diesem Interview ist nicht die Logik der gemeinsamen Zerstörung, die Morris vorstellt. Das erschreckendste Ding ist, dass diese Logik in Ha'aretz hineinkriecht und aus der Titelseite seines anerkannten Freitagssupplement herausguckt. Der Interviewer und die Herausgeber hielten es für angebracht Morris zu interviewen. Sie würdigen die Tatsache, dass er das Vokabular der politischen Korrektheit hat fallen lassen und sagt, was viele denken, aber nicht zu sagen wagen. Wenn es hier eine kranke Gesellschaft gibt, dann ist die Veröffentlichung dieses Interviews zur gleichen Zeit ein Symptom der Krankheit und dessen, was sie fördert.
-> Völkermord versteckt sich hinter Vertreibung. Antwort von Adi Ophir auf ein Interview mit Benny Morris im Ha'aretz Supplement, 9. Januar 2004 (Gush Shalom, 15. Jan. 2004)

Jemand der Israel wegen gewisser Akte kritisiert, kann deswegen nicht des Antisemitismus verklagt werden. Aber jemand der Israel hasst, weil es ein jüdischer Staat ist, ist ein Antisemit. Es ist nicht immer einfach zwischen diesen beiden Arten zu unterscheiden, weil schlaue Antisemiten vorgeben, bona fide Kritik an Israels Aktionen zu üben. Aber jede Kritik an Israel als Antisemitismus hinzustellen, ist falsch und kontraproduktiv. Es schadet dem Kampf gegen Antisemitismus.
-> Uri Avnery: Antisemitismus: ein praktischer Leitfaden
(17. Jan. 2004)  

Vor kurzem stand eine Mutter aus Zentralisrael verzweifelt in der Nähe der Tür zur Intensivstation, wo ihre 10 Jahre alte Tochter wegen einer Hirnblutung behandelt wurde. Der Vater eines palästinensischen Kindes, der ihren Kummer bemerkte, brachte ihr etwas Tee, den er selbst gemacht hatte und begann eine Unterhaltung mit ihr. Die beiden saßen da, erzählten sich gegenseitig ihre Sorgen und trösteten sich gegenseitig.
-> Eine Insel des gesunden Menschenverstandes (Gush Shalom vom 17. Jan. 2004)

"Willkommen in Abu Dis Ghetto" Malerin wegen Aufwiegelung festgenommen - Kate Raphael von IWPS wurde Aufenthalt nach dem Recht auf Rückkehr verweigert - Nächste Woche (24.1): eine große Pro-Genf Demo in Tel-Aviv
-> Gush Shalom Rundbrief vom 17. Jan. 2004

So haben all die Bemühungen zusammen Aqaba etwas Zeit gebracht, um es zu ermöglichen, dass der Rechtsstreit effektiv sein kann.
Einstweilige Verfügung des Obersten Gerichtshofes in Sachen Häuserabrisse in Aqaba

British Airways entfernt Werbetafeln aus den Siedlungen als Folge einer internationalen Kampagne
(Gush Shalom, 14. Jan. 2004)

British Airways Werbetafeln in West Bank Siedlung. Brief von Gush Shalom an die Fluggesellschaft British Airways (13. Jan. 2004)

ISRAELISCHE ARMEE BESETZT TULKAREM CAMP. -> ISM Bericht: Invasion und Festnahmen im Tulkarem Camp (Gush Shalom, 13. Jan. 2004)

Es wird erwartet, dass Hunderte von Reservisten und Unterstützern an der Demonstration teilnehmen, unter ihnen Hochschulprofessoren, Personen aus dem öffentlichen Leben und Knessetabgeordnete.
-> Demonstration am Freitag, 16. Januar 2004: Piloten und Kommandos schließen sich Courage to Refuse an (13. Jan. 2004)

 

Und je mehr Bushs Feinde behaupten, dass der Irakkrieg ein einziges großes Fiasko war, um so mehr wird Bush daran interessiert sein, zu zeigen, dass der Krieg ein Riesenerfolg war. Er hat einen Neuen Mittleren Osten geschaffen (leider ohne Shimon Peres). Die bösen Staaten, der Iran, Syrien und Libyen haben ihre schlimmen alten Wege aufgegeben und sich der Pax Americana angeschlossen. Alle Massenvernichtungswaffen sind abgeschafft worden - nur nicht in Israel.
-> Uri Avnery: Der Fuchs im Löwenpelz
(10. Jan. 2004)

Am 21. April, in 105 Tagen, werden sich die Tore des Shikma Gefängnisses öffnen und der Atomspion Mordechai Vanunu wird nach 18 Jahren in die Freiheit entlassen. Aber je näher seine Entlassung kommt umso mehr nimmt die Verwirrung und Unsicherheit im Rechtsestablishment zu.
-> Wie kann man Vanunu davon abhalten, das zu sagen, was jeder weiß
(Gush Shalom, 11. Jan. 2004)

Es ist eine Tradition, die bis in die Zeit des Libanonkriegs – bevor viele der heutigen Verweigerer geboren worden waren – zurückgeht, auf den Berg gegenüber dem Militärgefängnis Nr. 6 in Atlit zu  klettern, von wo die Protestierenden vom Gefängnis aus gesehen (und gehört) werden können. Aber das Urteil aus der vergangenen Woche, das fünf junge Leute dazu verurteilte, ein ganzes Jahr dort hinter diesen grauen Gefängnismauern zu verbringen gab dem heutigen Protest das Gefühl einer besonderen Dringlichkeit, und ziemlich viele Menschen waren gekommen, die auf dem Berg bislang nicht zu sehen gewesen waren. 
-> Hunderte demonstrieren auf dem Hügel, der über dem Militärgefängnis Nr. 6 liegt (Gush Shalom, 11. Jan. 2004)

Nicht in unserem Namen (Anzeige v. 9. Jan.) und Yoni Ben Artzi vorläufig zu Hause
-> Gewissen ins Gefängnis gesperrt - von Nablus nach Atlit (Gush Shalom vom 9. Jan. 2004)

Zum drakonischen Urteil gegen Die Fünf ->> siehe Übersicht
(Gush Shalom vom 5. Jan. u.a.)

Nablus befindet sich seit den vergangenen 10 Tagen unter Belagerungszustand, während das Balata Flüchtlingslager seit den letzten 18 aufeinander folgenden Tagen unter Belagerung ist. Wir haben soeben erfahren, dass wirklich jeder einzelne Zugang/Ausgang von Balata völlig abgeriegelt worden ist. Keine Nahrungsmittel und Medikamente dürfen hinein. Medizinische Helferteams werden behindert und gelegentlich völlig daran gehindert, zu passieren. 

->> Dringender Appell aus Nablus: Dies ist eine humanitäre Krise!  (Gush Shalom, 4. Jan. 2004)

Das ist die Quintessenz von Sharons Botschaft. Die Mutter allen Übels ist nicht die Besatzung, sondern der Widerstand gegen die Besatzung. Solange es dort Widerstand - „Terror“ genannt – gibt, muss die Unterdrückung verstärkt werden. Und so lange es Terror gibt, hat es keinen Zweck, Verhandlungen zu führen.
-> Uri Avnery:
Ein Abklatsch? Wozu und für wen? (3. Jan. 2004)

Vier internationale Aktivisten und vier israelische Aktivisten wurden heute verhaftet, während sie versuchten die Bulldozer in dem West Bank Dorf Budrus am Entwurzeln von Bäumen zu stoppen.
-> Dringend! Aufruf zur Verhinderung von Abschiebung
(Gush Shalom, 1. Jan. 2004)

 

->> Archiv der Rundbriefe 2003

->> Archiv der Rundbriefe April 2002 - Dezember 2002

 

Arbeit für den Frieden kostet Geld. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.
Spenden:
Inge Holzinger für Friedensforum Duisburg, Stadtsparkasse Duisburg, BLZ 350 500 00, Kto. 33 80 12 107