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| Diese Rubrik wird am 16. März 2003 eingerichtet, damit wir nicht aus den Augen verlieren, was die Regierung Scharon im Schatten des Irak-Kriegs treibt
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Herr
Vanunu möchte zu einer Rundreise nach Deutschland
kommen. Ihn soll in Israel ein neues Verfahren
erwarten, da er gegen die ihm auferlegten Restriktionen (nicht mit Medien
zu sprechen) verstoßen haben soll. Damit sei sein Recht, Israel ab April
2005 zu verlassen, gefährdet. „Nun,
seid Ihr befreit worden?“ fragten wir einen Tul Karemer Bewohner.
„Man sagt es,“ antwortete er. Da
40% der palästinensischen Wirtschaft und die vom Tourismus abhängige
Wirtschaft sich rund um Jerusalem befindet, wird der E-1-Plan das
wirtschaftliche Herz aus dem palästinensischen Staat herausschneiden
und ihn in nichts anderes als in ein paar nicht lebensfähige
„Indianerreservate“ verwandeln. Die
palästinensische Öffentlichkeit und Führung zweifelt nicht daran,
dass Israel und die Palästinensische Behörde nun mit einer genau
definierten Schlacht um Jerusalem beschäftigt sind. Wenn
in etwa vier Monaten der Abzugsplan ausgeführt wird, wird der
Mauer-und Zaunbau rund um Ost-Jerusalem abgeschlossen sein und etwa
250 000 Araber werden von der Palästinensischen Autonomiebehörde
abgeschnitten sein. Während
die Aufmerksamkeit der Welt sich auf die Abzugspläne im Gazastreifen
konzentriert, intensiviert die Regierung von Israel einseitige
Programme, die die Kontrolle über Jerusalem und andere Teile des
besetzten Gebietes verstärken. Wir
rufen beide, die Israelis und die Palästinenser auf,
Gottes Angesicht im
Anderen zu erkennen und
die Menschlichkeit des anderen zu akzeptieren und einander die
Menschen-, Bürger-, Religions- und politischen Rechte anzuerkennen. Haben
wir erst die uns gemeinsame
Menschenwürde
und für uns alle die
gleichen Rechte anerkannt, werden Frieden und Gerechtigkeit
Wirklichkeit // Haben wir erst
einmal anerkannt, dass wir alle Menschen sind und die gleichen Rechte
haben, werden Frieden und Gerechtigkeit Wirklichkeit.
Am
frühen Morgen entdeckten palästinensische Hirten von At-Tuvani, dass
der Hügelhang mit winzigen grünen Giftkügelchen bedeckt war. Das
Gift war unter Büsche gestreut, unter denen die Schafe gewöhnlich
grasen. Das Gift war auch nahe einer größeren Wasserquelle des
Dorfes gestreut. Das
Jerusalemer Verwaltungsgericht verkündete am Dienstag im Falle des
aus den USA stammenden Rabbiners einen Schuldspruch. Er hatte
versucht, Bulldozer daran zu hindern, ein illegal gebautes palästinensisches
Haus in Jerusalem zu zerstören. Für uns, sagt Arik Ashermann, ging
es bei dieser Gerichtsverhandlung wirklich nur um die Menschen, die
hier keine Stimme haben, um die Opfer der Hauszerstörung. Und deshalb
werden wir direkt vom Gericht aus dorthin gehen, um eines dieser Häuser
wieder aufzubauen.“ Ich
möchte vor einer gedankenlosen Verwendung dieser irreführenden
Analogie zwischen israelischer Politik und dem ehemaligen
Apartheidregime Südafrika warnen. Es ist theoretisch falsch und
politisch schädlich. Der Zionismus hat niemals beabsichtigt, einen
Palestinostan für die palästinensischen Araber zu schaffen. Von
Anfang an planten sie, sie loszuwerden, um einen rein jüdischen Land
Israel zu schaffen Shamai Leibowitz: Ein Aufruf , die Besatzung zu beenden (hier: 27.03.05) Ich
versuche wieder etwas, das fast unmöglich scheint: Ich möchte den Bann des Schweigens durchbrechen, der einen Teil der
deutschen Presse zu fesseln scheint, wenn es um die katastrophale
Politik Israels gegenüber dem palästinensischen Volk und ihre Folgen
geht.Unrecht bleibt Unrecht Sie
sagte: es gibt kein Geld, wenn euch die Schuhe drücken, schneidet sie
vorne auf. Dies haben wir zum Essen – bis
morgen gibt es nichts mehr. Nein, wir haben
keine Orangen – sie haben die Bäume abgesägt. Ich
weiß nicht warum. Vielleicht haben die Bäume die Panzer bedroht. Die
Schnitzereien aus Olivenholz der Bethlehemer Christen werden ab
dem 25.11.04 im Karmelitenkloster Straubing zum Verkauf angeboten. Das
Angebot umfaßt wertvolle, geschnitzte Krippen, Kleinkrippen, moderne
Schnitzarbeiten von biblischen Motiven, Christbaumanhänger, Kreuze,
usw. Da auf der politischen Ebene im Heiligen Land vorerst keine Änderung
zu erwarten ist, verbleibt uns aber sehr wohl dieser Weg,
unseren Mitchristen zu helfen und ihnen unsere Solidarität zu
zeigen. Die
Partner in Bethlehem schätzen die zugesandten Wünsche und Gebete
sehr - als
persönliche und als spirituelle Geste des Trostes und der Hoffnung zu
Weihnachten, aber auch als eine Möglichkeit, die öffentliche
Aufmerksamkeit auf die Isolation und Stagnation zu lenken, die Sperren
und Besatzung in den palästinensischen Gemeinden verursachen. Die
Wünsche und Gebete werden gedruckt und ausgehändigt als persönliche
Botschaften, als Unterrichtsmaterial (z.B. an Schulen) und im Kontext
von interreligiösen Gebeten (in Gebetshäusern). Zu
dem Training sind alle herzlich eingeladen, die überlegen, als Freiwillige
mit ISM (International Solidarity Movement) nach Palästina /
Israel
zu gehen.
ISM informiert und bittet um Unterstützung der Kampagne: -> Stoppt die Hexenjagd! Die Organisation der Arbeiter ist ein unantastbares Grundrecht! (20.11.2004) Soda-Club
wird allein in der BRD in über 10.000 Kaufhäusern (Marktkauf, OBI...)
und anderen Vertriebsstellen verkauft. Vertrieben wird Soda-Club in
u.a. Österreich (>1600 Händler), Holland (>1600 Händler),
Schweiz und England. Ich fürchte, auch bei vielen Palästina-Freunden
steht bereits so
ein Gerät.
Dr. Reiner Bernstein: Die "Genfer Initiative" und was daraus geworden ist - ein Bericht (23. Okt. 2004) Wir
nehmen Abschied von dir. Noch ringst du mit dem Tod, der dich
mitnehmen will in seine Welt. Doch glaube mir, dein Traum von einem
freien Palästina wird in uns weiter Es war das
Schicksal Arafats, im Leben wie im Tode
ein Symbol zu sein. Ministerpräsident Sharon hat dies
anscheinend begriffen, als er erklärte, dass Arafat,
so lange er selbst lebe, nie in Jerusalem beerdigt werden könne.
In aller Eile musste der kranke Arafat noch einmal
gedemütigt werden: Sharon
versah das Schicksal Arafats, das er mit vielen Palästinensern
teilt, mit
einem klaren Symbol: sie haben keine Heimat und keinen
Friedhof, in dem sie mit ihren Vorfahren vereinigt sein können. Sie
sitzt auf einer Couch und lehnt sich an viele Kissen, ihr
geschwollenes Bein hat sie hochgelegt und den gebrochenen Arm so gut
wie möglich auf die Seite gelegt. Kim Lamberty gibt zu, dass sie
schon bessere Zeiten gesehen hat. Obwohl die 44 jährige
Friedensaktivistin jetzt wieder in der Lage ist, zu gehen und die
meisten Verletzungen von ihrem Gesicht und Körper verschwunden sind,
so ist es ein schwieriger Monat gewesen, wie sie sagt. ISM: Aufruf für Freiwillige, die Olivenernte zu unterstützen (27.10.2004) Das
Hauptmotiv für den Krieg gegen uns, ist
der starke Wunsch, das grausame Joch der Besatzung
abzuschütteln. Die Checkpoints, die Demütigungen, die Unterdrückung
und die Masseninhaftierung sind die wahre Infrastruktur des
Terrorismus. Alles andere ist Nebensache. Palästinensischer Terror
hat seine Ursprünge nicht in irgendwelchen
externen
Befehlsposten. Er kommt aus den Trümmern in den Gebieten, er
kommt aus den Herzen der Kinder, die mit ansahen, wie ihre Eltern
gedemütigt und wie auf ihrem Leben
herumgetrampelt wurde.
Die
geistige Haltung und charakterliche Stärke dieser Leute, bei
denen ich die letzten 12 Stunden verbrachte, waren wirklich
beeindruckend. Es stimmt, Gott hält diese palästinensischen Familien
in seinen Händen und gibt ihnen die Stärke, die sie brauchen, um ihr
tägliches Leben fortzuführen, auch wenn ihnen ihr Land und ihre
Kinder genommen werden. Als Besucher,
der gleich wieder gehen wird, fühle ich mich irgendwie schuldig. Wie
kann ich in mein angenehmes Leben in den USA wieder zurückkehren und
vergessen, was ich hier erlebt habe? Ich kann es nicht. Ich muss allen
sagen, denen ich begegne, wovon ich Zeuge wurde. ... Die Tötung Yassins ist
auf verschiedenen Ebenen ein Verbrechen. Eine unbewaffnete Person zu töten,
ist ein Verbrechen. Eine alte, hilflose Person im Rollstuhl zu töten,
ist ein verachtenswertes Verbrechen. Aber Yassins Mord, der Mord an
einem religiösen und politischen Führer, ist ein Verbrechen von
wirklich besonderer Art. Wenn es also nicht nur
einige "antideutsche" Spinner sind, die ein unbedingtes und
kollektives Schweigen zur Politik Israels fordern, sondern auch
Politiker wie Joschka Fischer die Kettensäge im Kopf akzeptieren,
wird der Nahe Osten mehr und mehr zur größten Gefahr für die Welt
werden. Wie man bei der Liquidierung von Jassin sah, bezieht die
gesamte arabische und islamische Welt ihre Aggression gegen den so
genannten "Westen" durch eine Fokussierung auf den
Nahost-Krieg. Was dann auf uns zukommt wird möglicherweise die jetzt
Schweigenden zu demnächst Jammernden und Schreienden werden lassen. Wir, wir
alle, sollen weiter auf den Straßen gehen, in den Cafes sitzen, in
Bussen fahren, in den Märkten und Supermärkten einkaufen, aber
dieser Haufen von Leuten, der uns mitten in die Gefahr bringt, wird in
gepanzerten Fahrzeugen und in verborgenen Korridoren geschützt, dazu
kommt eine verstärkte Menge treuer, hingebungsvoller Gorillas.
Unter den augenblicklichen
Umständen zu schweigen, bedeutet Zustimmung. Eine Frage, die sich aufdrängt, wagt kein Politiker
schon gar nicht in Deutschland - zu stellen: wer gab Schron Grünes Licht
für die systematische Vernichtung des palästinensischen Volkes? Es
ist eine der Gefahren der Anwendung der Politik der gezielten Tötung,
dass darob vergessen zu gehen droht, dass auch Terroristen primär zu verhaften
und in einem fairen Verfahren vor ein Gericht zu stellen sind. Bei
einem Telefon-Interview mit Dr.Eyad El-Sarraj, z.Zt in London, klang
er geschockt, aber nicht überrascht, als er erfuhr, dass zwei 18-Jährige
aus dem Jabalya-Flüchtlingslager in Gaza am 14.3.04 die
Selbstmordattentäter in Ashdod waren. Bald
wird das Tor verschlossen sein. Auch dieses. Eine riesige Platte wird
mit der anderen verbunden, wie Legoblöcke. Und der Beton wird alles
absperren. Hier gibt es keine Debatte: das ist eine Mauer – kein
Trennungszaun. Eine Mauer. Ein mächtiges Bauwerk – zweimal so hoch
wie seine historische Schwester, die Berliner Mauer. 'Der
Gefangenentausch von Köln fand trotz des gestrigen Mordes der
Israelischen Armee an 13 Palästinensern in Gaza und angesichts
fortgesetzter Tötungsaktionen der Armee statt' Zwei große deutsche
Tageszeitungen haben nach anfänglicher Zustimmung die Veröffentlichung
dieses Nachrufs als bezahlte Todesanzeige wegen des „politischen Inhalts“
abgelehnt. Die Verstöße, die in den besetzten Gebieten von der israelischen
Regierung gegen Menschenrechte und Menschlichkeit tagtäglich begangen werden sind amoralisch und politisch nicht vertretbar. Die
Besatzungspolitik steht im Widerspruch zur Menschenrechtscharta der EU. Im Interesse der Glaubwürdigkeit der Charta der
Menschenrechte fordern die Jüdische Stimme (Berlin) und das Exekutivkomitee des
EJJP (Amsterdam) die europäischen Regierungen, insbesondere die
deutsche Bundesregierung auf, ihre konsequente Einhaltung und Umsetzung endlich auch
gegenüber Israel einzufordern. Als Juden und Jüdinnen, wohnhaft in der Bundesrepublik
Deutschland, halten wir den Bau dieser Mauer für äußerst
menschenrechtswidrig und bitten Sie, effektiv dagegen einzuschreiten. Ich
fordere Sie daher, sehr geehrter Herr Außenminister Fischer, nachdrücklich
auf, eine klare Position für Deutschland zu beziehen, die sich auf
die Seite des Völkerrechtes stellt und die von Israel erbaute Mauer
und "Zaunanlage" in der jetzigen Form als völkerrechtswidrig
verurteilt. Mauer-Gutachten des Internationalen Gerichtshofs: Unterstützt die Bundesrepublik die Klärung von Rechtsfolgen des israelischen Mauerbaus? (Hintergrund-Text zur Diskussion, Stand: 23. Januar 2004)
Statistik der Getöteten - siehe besonders die Altersangaben (351 = 12,6% Kinder von 15 Jahren und jünger! http://www.palestinemonitor.org/index.html und http://www.palestinemonitor.org/factsheet/Palestinian_killed_fact_sheet.htm Nicht
mal ein Wohnwagen ist bisher geräumt worden: Allen
Friedensinitiativen zum Trotz regiert im Nahen Osten derzeit die große
Stagnation Sie
zerstörten mein Haus und die Möbel darin, sie töteten meinen Sohn
und das Kind meines Sohnes, sie vertrieben uns von der Erde, wohin
soll ich gehen? Ich werde jetzt auf dem Schutt schlafen. Ich werde
nie von hier fortgehen. Nein, nein, nein ich werde nicht gehen. Ich
werde hier sterben in dieser Ecke, in der ich sonst immer gesessen
habe. ->
Gideon Levy: Wo Hass und Verzweiflung geschürt werden
(Haaretz, 18.1.04 Solange 37 Jahre vorübergehen und die Besatzung nur immer
brutaler wird, solange das israelische Bewusstsein nicht völlig verhärtet und
nicht die Ungeheuerlichkeit der Bosheit verinnerlicht, solange gibt es keinen
anderen Weg, als die Welt um Hilfe aufzurufen. Alles
in allem: um der Palästinenser willen, aber vor allem um unsretwillen: je
schneller wir die Besatzung beenden und die (besetzten) Gebiete verlassen, um so
besser wäre es für uns. Ich schreibe dies, weil es unmöglich ist, dies
weiterhin mit anzusehen und still zu bleiben. -> International Solidarity Movement: ISM-Aktivist Tom Hurndall ist tot (14. Jan. 2004) Heute
wurden in der Altstadt von Nablus drei junge Palästinenser bei
"Zusammenstößen" mit der israelischen Armee getötet, ein
weiterer wurde gehirntot erklärt, zahlreiche andere wurden zum Teil
schwer verletzt. "Diese
Figuren sind aus Glas gemacht, und zwar aus Scherben weggeworfener
Flaschen und aus Glassplittern von Fenstern, die bei der israelischen
Invasion von Bethlehem zerstört wurden. Menschliche Hände suchten
sie aus dem Schutt heraus. Von den Ärmsten der Armen der Bethlehemer
Region wurden sie gesammelt und zur Kunstwerkstätte des
Internationalen Zentrums von Bethlehem gebracht." Ohne Vorwarnung
sei auf sie geschossen worden, berichtete ein schwedischer
Parlamentsabgeordneter, der in der Nähe von Ramallah an einer
Demonstration gegen den Mauerbau beteiligt war und von der
israelischen Polizei verhaftet wurde. Der frühere
Arbeitsminister Norbert Blüm bereiste auf eigene Faust und Kosten ein
von Israel besiedeltes und besetztes Territorium. Mit ihm unterwegs
Rupert Neudeck, der Gründer von Cap Anamur, und Winfried Seibert,
Rechtsanwalt in Köln. Es
ist klar für jeden, der sich mit dem Nahostproblem beschäftigt, dass
Sharon seine Politik fortsetzen wird, solange die USA und die Europäer
- vor allem Deutschland - weiter nach der Pfeife Sharons tanzen.
„Wir wollen nicht, dass unser Planet ein Schlachtfeld toter Kinder wird. Wir müssen
unsere Stimmen erheben, die Stimmen von Müttern, und alle anderen Stimmen zum
Schweigen bringen. Wir müssen jeden dazu bringen, die Stimme Gottes zu Abraham
sagen zu hören ‚Strecke deine Hand nicht gegen das Kind aus". Sonderseite:
Die MAUER MUSS WEG. Zur Pressekonferenz von Dr. Norbert Blüm, Rechtsanwalt Thomas Immanuel Steinberg:
"Man braucht kein Genie sein, um zu
wissen, daß die von einer ein-Tonnen-Bombe verursachten Zerstörungen
massiv sind, also hat jemand da oben die Entscheidung getroffen,
sie abzuwerfen, wohlwissend, daß sie Gebäude zerstören würde",
sagte er. "Jemand hat die Entscheidung getroffen,
unschuldige Menschen zu töten. Da sind wir die Terroristen. Das
ist Vergeltung." An
den Checkpoints haben junge Leute die Gelegenheit „die Herren zu
spielen“. Und Macht und Gewalt auszuspielen, wird legitimiert –
und dies ist ein viel grundsätzlicherer Beweggrund als politische
Ansichten und Werte, die man von zu Hause mitbringt. Sobald
Gewaltanwendung legitimiert, ja sogar belohnt wird, besteht die
Tendenz, so weit als möglich zu
gehen und diese Impulse so weit als möglich auszukosten. Es geht um
die Befriedigung des Machttriebes jenseits dessen, was die Situation
erfordert. Heute würde ich dies sadistische Impulse nennen. Johannes Zang: Hinter Mauern wächst kein Friede (die Tagespost, 18. Nov. 2003) Auf die
Frage, wo die Einwohner Ramyas denn nun ihre Tiere weiden sollen,
antwortet der Bürgermeister Carmiels: "Nicht
in meinem Garten." Reiner Bernstein: Geneva Accord: Ein Zeichen der Hoffnung für Palästinenser und Israelis (13. Nov. 2003) An
die anderen Menschen, die Palästinenser, die eingeengt und in ihren
Rechten beschnitten wurden, trauen wir uns deshalb auch heute noch
nicht so richtig zu denken. Wir schauen weg. Und, schon wieder begehen
wir Unrecht, weil wir nicht die Zivilcourage aufbringen, Unrecht beim
Namen zu nennen. Wollten wir nicht mutiger sein als unsere
Elterngeneration? Wollten wir nicht aus unserer Geschichte lernen und
den Mund aufmachen? Eine Analyse der Genfer Initiative: Die eins Komma fünf Staatenlösung. Gabriel Ash, 31.10.2003 , Yellow Times, USA Symbolische »Strafe«. Israel kündigt nach Kürzung von US-Kreditgarantien beschleunigten Mauerbau an (jW 29. Nov. 2003) Notgeburten in Sichtweite des Postens. Westjordanland: Weg zum Krankenhaus versperrt. UN-Bevölkerungsfonds mahnt (jW 25. Nov. 2003) Ich
glaube, wir leben an einem Wendepunkt. Auf der einen Seite sind Zerstörungen,
auf der anderen Rettung und Erneuerung. Aber der Spielraum zwischen
den beiden Möglichkeiten wird immer enger. Die Gefahr einer Zerstörung
ist näher als je zuvor. In solch einer Situation kann ich nicht länger
schweigen, auch wenn es weder angenehm noch populär ist. Ich muss
etwas tun, was in meiner Macht steht, damit Israel wieder zu sich
selbst zurückkehrt, dass Israel die Besatzung aufgibt und nach Hause
kommt.“ ZNet:
->> Wann
wird die Realität endlich berichtenswert? Kristen Ess, 18.
Nov. 2003
Wir beide
glauben an Frieden, an die Versöhnung zwischen beiden Völkern. Wir
glauben nicht nur daran, wir arbeiten daran, wir kämpfen dafür, jeder
auf seine Art. Wir glauben an den Grundsatz: Verfluche nicht die
Dunkelheit, zünde eine Kerze an. Zusammen mit unseren Mitarbeitern, mit
den Tausenden von Friedensaktivisten beider Völker, haben wir schon
viele Kerzen angezündet. "All
jenen, die sich anmaßen, für alle Juden einer Nation oder gar der
Welt zu sprechen, rufen wir entgegen: NICHT IN UNSEREM NAMEN!"
Pressemitteilung über die Gründung einer deutschen Sektion der Föderation
European Jews for A Just Peace vom 9. November 2003, gefolgt von der
Abschlußerklärung des Treffens der jüdischen europäischen
Friedensgruppen "Sage nicht, du habest nichts gewußt!" in
Amsterdam 2002. Wir
rufen Sie dazu auf, Israel daran zu hindern, sein expansionistisches
brutales Projekt auszuführen: Rachels Grab und das umliegende Land zu
annektieren, so den Hauptzugang zur Stadt zu schließen, der die
beiden heiligen Städte Jerusalem und Bethlehem verbindet, und so
unsere Stadt erwürgt und das Kommen von Touristen und christlichen
Pilgern ganz und gar verhindert. In Jayyous wurden die Tore
in der Apartheid-Mauer, durch die Bauern zu ihrem Land auf der anderen
Seite gehen, sieben Tage lang nicht aufgemacht. (Fast das ganze
Bauernland von Jayyous ist auf der anderen Seite der Sperranlage).
Eines Tages zerbrachen die Bauern, als ein Akt von Widerstand, das
Schloss am Tor. Nach ungefähr einer Woche wurden sieben Familien die
ganze Nacht lang auf der Westseite der Sperranlage ohne Essen oder
Dach über dem Kopf zurückgehalten, um sie zu zwingen, der Armee zu
sagen, wer das Tor beschädigt hat. An jedem Morgen, an dem Kinder einen
weiteren Schultag versäumen, weil die Soldaten das Tor des
Trennungszaunes nicht öffnen wollen, für jeden Mann, der mit
verbundenen Augen und in Handschellen an einem Checkpoint abgeführt
wird, weil er verdächtig aussieht, für jedes Kind, das nachts wegen
des unaufhörlichen Schießens und dem Panzerlärm nicht schlafen
kann, wird ein Kämpfer geboren. Einer der Widerstand leistet mit
Steinen, einer Waffe oder mit seinem Körper. All diese von jemand
anderen kontrollierten Augenblicke des Lebens gehen so lange, bis man
aufschreit und zurückschlägt. All diese von jemand anderen
kontrollierten Augenblicke des Lebens gehen so lange, bis man
aufschreit und zurückschlägt. Sie werden offensichtlich - und plötzlich
erfüllst du ihre Erwartungen, plötzlich bist du in der Falle. Eine
Falle, die sie genau für dich geschaffen haben, in die du hineinfällst
oder hineingestoßen wirst – je nach dem. (...) Du wirst in ihren
Augen, in ihren Worten niemals etwas anderes als ein Terrorist sein,
der von Hass, Religion und Fanatismus motiviert wurde. Persönlicher
Beitrag der Webmistress: Robert Fisk: Aus Angst als Antisemiten verleumdet zu werden, stimmen wir den schrecklichsten Taten im Nahen Osten zu (April 2001) Odyssee
durch die israelischen Gefängnisse Die Palästina-Solidaritätsgruppen rufen auf: WEG MIT DER APARTHEIDMAUER SCHLUSS MIT DER BESATZUNG IN PALÄSTINA AKTIONSTAG AM SAMSTAG 29.11.2003 (30. Okt. 2003) Women Against the Wall: Nur eine Grenze auf der “Grünen Linie” zwischen Israel und Palästina wird Frieden und Sicherheit bringen (23. Oktober 2003) Ich mache
einen Kompromiss mit meinem Traum, nach Hebron zurückzukehren, damit
ich frei in einem neuen Israel leben kann. Und mein palästinensischer
Bruder muss seinen Traum der Rückkehr nach Jaffa aufgeben, um ein
rechtschaffenes und würdiges Leben in Nablus zu führen. Nur
diejenigen, die fähig sind, einen Kompromiss mit ihren Träumen
einzugehen, können zusammensitzen, um einen Kompromiss zugunsten
ihrer Völker zu schließen. P. Rainer Fielenbach aus Bethlehem: Nur ein Palästinenser! - Wettlauf gegen den Tod (14. Oktober 2003) "Die palästinensischen politischen Gefangenen unter israelischer Besatzung". Zusammenfassung der Veranstaltung mit dem ADDAMEER-Rechtsanwalt Mahmoud Hassan in Duisburg (9. Okt. 2003) Anfang September 2003 besuchte
Ariel Sharon Indien. Am Grabe Gandhis legte er voller Andacht Blumen
nieder. Glaubte er wirklich, hier einen Verwandten im Geiste zu grüßen?
Der folgende Bericht gibt darauf eine Antwort. Seit wann ist Okkupation zu relativieren? EINSEITIGE WAHRNEHMUNG EINES "ASYMMETRISCHEN KONFLIKTS" [*] Auch das deutsch-jüdische Verhältnis blockiert eine Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern. Michael Schneider in "Freitag", 26. Sept. 2003 STOPPT
DEN MAUERBAU! Auch
heute gefährdet der Zionismus die jüdischen Menschen in der ganzen
Welt wie keine andere Kraft. Denn die aggressive und verbrecherische
israelische Politik bedroht nicht nur die AraberInnen, sondern
auch Juden und Jüdinnen, die in Israel, aber auch ausserhalb leben.
So kann kein Zweifel bestehen, dass die gegenwärtige weltweite
Zunahme an anti-jüdischen Gefühlen direkt und indirekt mit den
israelischen Kriegsverbrechen und mit dem Missbrauch des NS-Judeozids
als Rechfertigung für diese zu tun haben.
Achim Schmitz, BSV: Aufruf zur Unterstützung eines Briefaktion: Protest an den israelischen Verteidigungsminister Mofaz (27. Sept. 2003)
Israelische
Regierung investiert große Summen in die Siedlungen Knut Mellenthin: Wo soll der Zaun laufen? Ein Streit, der Scharon nicht wirklich weh tut (23. Sept. 2003) Kein Ende in Sicht. Jon Elmer interviewt Gideon Levy (ZNet, 18. Sept. 2003 Sharon
zielt nur auf einen totalen Krieg gegen die Palästinenser hin und auf
ihre totale Unterwerfung. Die moderate Position der säkularen palästinensischen
Kreise sind für ihn ein Problem, weil dies seine extreme Position bloß
stellt. Deshalb muss er sie mit List politisch eliminieren und den
Waffenstillstand ablehnen. Was
ist der Unterschied zwischen Staatsterrorismus und den Terrorakten
einzelner?
... Der
einzige „kleine“ Unterschied ist der, dass für die israelische
Aggression Ariel Sharon, Benjamin Ben Eliezer, Shimon Peres und Shaul
Mofaz direkt verantwortlich sind; während die Terrorakte von
einzelnen Individuen aus Verzweiflung und gewöhnlich gegen den Willen
von Arafat ausgeführt werden. IWPS-Bericht: Palästinensische Frauen demonstrieren gegen die Mauer in Tulkarem (17. Sept. 2003) Während in
Israel die kalkulierte und kaltblütige Hinrichtung Arafats diskutiert
wird, schaut die internationale Diplomatie mit leisem Räuspern dem
angekündigten Mord zu. Wir erwarten uns auch von einer deutschen
Bundesregierung deutlichere Worte. 16. September, Essen: Konstruktive Konfliktbearbeitung in Israel-Palästina.Rabbi Jeremy Milgrom (Rabbis for Human Rights) berichtet von der Arbeit bei den Jahalin-Beduinen in der Westbank Jeden
Morgen müssen die Kinder von Jubara warten, bis Soldaten das Tor der
Apartheidsmauer öffnen. Einzeln müssen sie an den
Maschinengewehren der Soldaten vorbeigehen, um in die Schule zu
kommen. Von Anfang an war klar, dass die sogenannte 'Road Map'
zum Scheitern verurteilt ist, denn die Israelis verlangten von Mahmud
Abbas das Unmögliche, nämlich, dass er den palästinensischen
Widerstand entwaffnen und unterdrücken müsse. Matthias Jochheim IPPNW): Ein Naher Osten ohne Kriege und Unterdrückung ist möglich. Bericht vom Internationalen Seminar über den palästinensischen Kampf und die Globalisierung in Bethlehem (4. Sept. 2003) Die heutige
israelische Nation stützt sich auf ein Gebilde von Korruption und auf
Fundamente der Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Als solche liegt
das Ende schon an unserer Türschwelle. Es ist sehr gut möglich, dass
unsere Generation die letzte zionistische sein wird. Es mag hier einen
jüdischen Staat geben, aber er wird anders sein, ungewohnt und hässlich. Ich appelliere an Sie mit größtmöglicher
Dringlichkeit, alles zu tun, was Ihnen möglich ist, um die Ausführung
des repressiven Planes in Bethlehem zu verhindern, bevor es zu spät
ist. Israelische Wasserräuber. Die Hälfte der palästinensischen Wasservorräte wird in die Siedlungen gepumpt (jW 2. Sept. 2003) Auch
in Deutschland war sie ein großes Hindernis, eine Kombination von
Mauern und Zäunen, Wachtürmen und Schießanlagen, „Todeszonen“
und Patrouillenwegen. Sie teilte das Land, zerstörte die Landschaft
und trennte Eltern von ihren Kindern. Ein Furcht erregendes Monster,
das Ekel und Abscheu erregt, ein Symbol für Macht und Endgültigkeit. Stimme der Gerechtigkeit: Mas'ha-Petition gegen die Apartheid-Mauer
Es ist zu vermuten, dass Scharon sich auf den
Akaba-Prozess von Anfang an überhaupt nur mit Hintergedanken
eingelassen hat. Seit der Eroberung der Westbank und des
Gaza-Streifens 1967 hat Israel so massive Tatsachen in den besetzten
Gebieten geschaffen, dass ein Palästinenserstaat technisch heute
schon unmöglich ist. Irgendwann
in den nächsten Monaten, wenn die Gewalt in den besetzten Gebieten
wieder zugenommen hat, werde Bush den Palästinensern vermutlich
sagen: "Okay, das war's. Ihre hattet eure Chance und habt sie
abgelehnt. Jetzt müsst ihr zurück nach Jordanien gehen." Die Kampagne gegen die Apartheid-Mauer sucht freiwillige Übersetzer und Korrektoren (17. Aug. 2003) Die Apartheid-Mauer. Eine Sperre zur Umzingelung des Westjordanlandes. Fotos und Kommentare übersetzt von Thomas Immanuel Steinberg (14. August 2003) ISM-Rundbrief vom 17. August 2003: Die Häuserzerstörungen gehen weiter / zwei ISM-Aktivisten verhaftet Die Explosion war gegen
4:30 Uhr zu hören, gleichzeitig mit dem morgendlichen Ruf zum Gebet.
... wir gingen zu dem, was vom Abu-Ayesh-Haus übrig blieb. Ariel Scharon versprach,
dass die gerade gebaute israelische Apartheid-Mauer das alltägliche
Leben der Palästinenser nicht komplizieren wird. Das hätte er Helmi
sagen sollen, einem Bauern aus Jayyous, der gestern früh nach dem
Aufwachen einen Bulldozer in seinem Hof erblickte. Bevor er ihn
aufhalten konnte, hat der Bulldozer es geschafft, einen 15
Meter-Streifen im Obstgarten platt zu machen. "Wir
sind Israelis und wir schreien laut gegen diese Mauer". Im
Januar dieses Jahres hat die israelische Armee die Hochschule
geschlossen und den Haupteingang verschweißt. In den letzten sieben
Monaten blieben die Gebäude der Hochschule geschlossen. Aktuelle Situation zur Massenverhaftung der Menschenrechtsaktivisten, IWPS-Info vom 6. August 2003 IDF nimmt 46 palästinensische, israelische und internationale Menschenrechtsaktivisten aus dem Mas'ha Camp fest, die Munira's Haus vor einer Teilzerstörung verteidigen . IWPS-Info vom 5. August 2003 Rüdiger Goebel: Rassismus per Gesetz. Israel: Diskriminierung palästinensisch-israelischer Ehen. Weiterbau von Mauer und Siedlungen (jW 2. Aug. 2003)
Dem weit bekannten Musiker
Marwan Abado wurde am 20. Juli 2003 die Einreise nach Israel/Palästina
verweigert und er selbst wurde am Flughafen Ben Gurion
festgehalten. Er war gekommen, um anlässlich des Jerusalem
Festivals der "Stimmen der Freiheit" seine Stimme und sein
Oud (arabische Laute) klingen zu lassen. Auch hier: Bitte
um Protestbriefe
Die neu gegründete
"Israelisch-Palästinensische Aktionsgruppe für
Frieden" will einen umfassenen Friedensplan vorlegen
PalästinaHeute:
13. Juni 2006: Israel feuert erneut Raketen auf Auto in Gaza --
Hamas wirft USA Ermutigung von "Verbrecher Scharon"
vor -- Israelische Angriffe auf Hamas seit Monaten geplant --
Annan fordert Entsendung bewaffneter Friedenstruppe nach Nahost --
Berlin für neutrale Beobachter in Nahost-Krisengebiet -- Israel lehnt
Annans Forderung nach Friedenstruppe ab -- "Il Messaggero":
Und was macht Bush? -- "Neues Deutschland" (Berlin) zu Lage
in Nahost Israel
gelang es bis jetzt, die Gräuel seiner Besatzungsarmee, die nur von
der Gier der Expansion getrieben wird, vor der Welt zu verbergen –
Gräuel, die den Palästinensern täglich zugefügt werden. Die
Massaker können so lange fortgesetzt werden, solange sie im Geheimen
geschehen. Das ist der Grund, warum wir die Palästinenser nicht
alleine lassen können. Tanya Reinhart: Garantierter Fehlschlag. Nahost: Auch die neue »Road Map« setzt einseitig auf die Interessen Israels (jW, 19. Mai 2003) Claudia Haydt: Fahrplan zum Frieden? (IMI-Analyse, Mai 2003) Ihr
permanentes Schweigen zu Vertreibung, Liquidierung, Häuserzerstörung,
Mauerbau, Enteignung von Land, Terrorisierung ganzer Städte und Dörfer
durch die israelische Armee in Palästina sind ein Skandal Seit Freitag, 9.
Mai, jagt die israelische Armee die Solidaritätsorganisation ISM
(International Solidarity Movement). 22 Jeeps kamen nach Beit
Sahour, stürmten das Hauptbüro, zerstörten die
Einrichtung und technische Geräte, konfiszierten Computer und Dokumente
und verhafteten alle anwesenden ISM-Mitglieder. Andreas Bock: Killing me softly, Oder die Tragoedie von „Mas`has Land“ - einem Dorf in der Westbank - 14. Mai 2003 Nein! Jeff Halper, Professor fuer Anthropologie und Koordinator des Israelischen Komitees gegen Haeuserzerstoerungen: Über die "Road map" zum Frieden: Letzte Chance für IsraelPalaestina? (jW 26. Mai 2003) Als die Sprengmeister kamen. Israels Armee zerstoerte bisher 200 Haeuser. Augenzeugenbericht von Andreas Bock (ISM), Nablus (jW 26. Mai 2003)
Israelischer
Minister tritt für einen "Plan für Jüngsten Tag des
Transfers" ein Ulrike Vestring: »Sagt nicht, ihr hättet nichts gewußt ...« Internationale Friedensaktivisten und israelische Journalisten konfrontieren die Gesellschaft Israels mit den täglichen Verbrechen der Besatzungsmacht (jW, 17. April 2003) Ich verstand, was es bedeutet, 24 Stunden
am Tag mit dem Tod zu leben. Ein schlechter Tod. Mit Geschützen, Panzern
und Bulldozern, die auf dein Haus, dein Schlafzimmer, deine Küche, deinen
Balkon, dein Wohnzimmer zielen. Keine Möglichkeit, dich zu verteidigen,
nirgendwo, wohin man laufen kann. Tanya Reinhart: Israel: Raffiniert verdeckter "Transfer" der Palästinenser" (Yediot Aharonot vom 10. April 2003 ) Während der Krieg
im Irak immer noch seinen Zoll verlangt und der Blickpunkt der
Weltaufmerksamkeit dorthin gerichtet ist, zermahlt die
Okkupationsmaschine weiter unnachgiebig Palästina. Bitte schließt
euch den Kräften des Appells an, der auf der Seite der Fakultät
für den Frieden in Israel-Palästina veröffentlicht wurde und
von 153 israelischen AkademikerInnen, einschließlich bekannten
Intellektuellen aus vielen Bereichen unterzeichnet wurde. Klaus von Raussendorff: Dschenin, Dschenin" Im Schatten des Irak-Krieges: Generalprobe der israelischen Armee für Massenvertreibungen der Palaestinenser (9. April 2003)
Überall liegen hier
ausgerissene Olivenbäume. Die Bauern wollten sie eigentlich
mitnehmen und wieder einpflanzen. Das wurde ihnen von der Armee
untersagt. In den nächsten Tagen werden wir gemeinsam mit den
Bauern versuchen zu retten, was zu retten ist. Claudia Karas: Besuchsempfehlungen Vor seiner dreitägigen Nahost-Reise: Offener Brief an Joseph Fischer (junge welt, 7. April 2003) Es
sieht wie eine Generalprobe für den "Transfer" aus,
eine Armeetrainingsübung für Massenvertreibung. Wir,
Israelis und Palästinenser, wollen in diesen kritischen Zeiten
festhalten, dass wenngleich Krieg eine Tragödie an sich ist,
dieser illegale and erschreckende amerikanische Krieg gegen den
Irak könnte zu einem schrecklichen Rückschlag für die
Hoffnungen und Erwartungen auf einen gerechten Palästinensisch-Israelischen
Frieden führen. Wir
dokumentieren: Abgeordneter
des palästinensischen Parlaments Den Parlamentarier Hussam Khader freilassen! - Online-Petition unterschreiben International
Solidarity Movement: Eure Hilfe in
Palästina wird gebraucht! Völkermord
ist in unserer Vorstellung mit Massengräbern oder Konvois von
Vertriebenen verbunden. Der langsame Tod, dem das palästinensische
Volk ausgesetzt wird, hat vielleicht noch keinen Namen. Heidi Niggemann, ISM, Berlin: Amerikanische Friedensaktivistin Rachel Corrie absichtlich von Bulldozer überfahren (März 2003) Christine ist das
dritte durch israelische Truppen ermordete Kind in zwei Tagen.
Der 14jährige Hakim Bassam Nassas, wurde gestern in Jenin
erschossen. Am 24. März wurde der 10jährige Ahmed Imad A-Bahri
aus Jenin mit einem Schuss in den Kopf von einem israelischen
Scharfschützen getötet. Völkermord
ist in unserer Vorstellung mit Massengräbern oder Konvois von
Vertriebenen verbunden. Der langsame Tod, dem das palästinensische
Volk ausgesetzt wird, hat vielleicht noch keinen Namen. Amira Hass: Mit dem Herannahen des Krieges wachsen die Ängste der Palästinenser (20. März 2003) Hanna Ackermann: Israelische Armee tötet US-Friedensaktivistin. Schmiedet Scharon dunkle Pläne? (17. März 2003) Wird Europa einer solchen Konstellation, Vernichtung Palästinas im Schatten eines US-Krieges gegen den Irak, tatenlos zusehen wollen? Debakel für die USA trotz aller Täuschung, Nötigung und Erpressung (16. März 2003) Uri Avnery: Blinder Alarm? (15. März 2003) Susy Mordechay, Israel: Israelischer Mossad zur ethnischen Säuberung, wenn der Irak-Krieg beginnt (13. März 2003) Shraga
Elam: Entweder „Frieden“ mit Gewalt oder
Zwangsumsiedlung (Januar 2001)
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