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Friedensforum
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Sowohl die rechte Opposition im Lande als auch die USA-Regierung wollten
sich nach wie vor nicht damit abfinden, dass in Caracas, der Hauptstadt
Venezuelas, seit 1998 eine vom Volk mit Mehrheit gewählte und von den
Streitkräften unterstützte Regierung an der Macht ist, die mit ihrer
Reformpolitik und ihrer Position in Lateinamerika eine Alternative zur
allgemeinen Globalisierung des Weltkapitals und zum Sozialabbau aufzeigt.
Die Umverteilung der Gewinne aus der Erdölförderung für echte Reformen -
wie die kostenlose medizinische Betreuung oder die Alphabetisierung von
bisher einer Million Venezolaner sind erste Erfolge der linken Politik,
die auch die direkte Einbeziehung der Menschen in den Veränderungsprozess
beinhaltet. Mit unseren beiden Veranstaltungen wollen wir zu einer
breiteren Diskussion über die “bolivarische Revolutuion” in Venezuela
beitragen.
Montag, 24.Mai 2004, 19..30 Uhr
Filmabend: “Chavez Ein Staatsstreich von innen”
1998 wurde Hugo Chavez mit breiter Mehrheit zum Präsidenten Venzuelas
gewählt und begann vom "Miraflores Palast" aus, sein Land umzukrempeln. Im
April 2002 wurde er durch einen Militärputsch abgesetzt, inhaftiert und
innerhalb von zwei Tagen durch zwei Amtsnachfolger ersetzt. Dann brachte
der Druck der Straße ihn zurück ins Amt. Das irische Filmteam um Kim
Bartley und Donnacha Ó Briain hat Chavez über Monate begleitet. Sie waren
live dabei, als der "Miraflores Palast" gestürmt wurde und Chavez für zwei
Tage außer Amt war. Der Krimi, der sich in und um die belagerte Residenz
abspielte, macht den Film zu einem einmaligen Dokument.
Nachdem der Film über den gescheiterten Putsch gegen den venezolanischen
Präsidenten Hugo Chavez bereits im kanadischen Banff und beim
Internationalen Filmfestival in Monte Carlo zur besten Dokumentation des
Jahres gekürt worden war, riss der Preissegen auch nicht ab. Auch die Jurys
der Internationalen Filmfestivals von Malaga, Marseille und Galway
erkannten dem Film der jungen irischen Filmemacher Kim Bartley und Donnacha
Ó Briain ihren jeweiligen Hauptpreis zu. Unkostenbeitrag 2 € (für
Nicht-Verdienende frei)
Montag, 31.Mai 2004, 19.30 Uhr
Eduardo Daza zur aktuellen Situation in Venezuela
Der Venezolaner Eduardo Daza ist Koordinator der internationalen Abteilung
der ANROS, der Nationalen Gemeinschaft von sozialen Netzwerken und
Organisationen. Dort arbeitet an der Verbreitung der Realität über die
Bolivarianische Revolution in Venezuela. Eduardo ist außerdem Mitarbeiter
der Internationalen Abteilung der Bewegung Fünfte Repulik (MVR), der Partei
des Präsidenten Hugo Chávez. Eduardo Daza ist seit 1981 mit der Stärkung
der Kooperativenbewegung, mit der Organisierung städtischer und ländlicher
Gemeinschaften und zuletzt auch mit der Organisation von Besuchen
internationaler Delegationen beschäftigt. Eduardo Daza hat bei zahlreichen
nationalen und internationalen Treffen über partizipative und
protagonistische Demokratie sowie über den venezolanischen Prozess
allgemein referiert. Die Veranstaltung mit Eduardo Daza findet in
spanischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt. Unkostenbeitrag 2 €
(für Nicht-Verdienende frei)
Beide Veranstaltungen finden statt im
PDS-Zentrum, Corneliusstraße 108, 40215 Düsseldorf | |
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