Stadt Duisburg zeigt Flagge für Frieden und Abrüstung

Am 8. Juli wird um 11:00 Uhr vor dem Rathaus der Stadt Duisburg die Flagge „Mayors for Peace“ gehisst. Damit setzt die Stadt ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt und appelliert an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen.

Die Stadt Duisburg wurde im Jahre 2004 Mitglied des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace“, das 1982 vom damaligen Bürgermeister der Stadt Hiroshima gegründetet wurde. Weltweit gehören der Organisation inzwischen rund 7.900 Städte und Gemeinden in 164 Ländern an, die sich für die Abschaffung und das Verbot von Atomwaffen einsetzen.

„Wir begrüßen das Bekenntnis unserer Stadt zum Verbot von Atomwaffen“ erklärt Else Heiermann vom Duisburger Friedensforum. Und weiter: „Auf dem Weg dahin bedarf es der Unterstützung von Vorschlägen, wie sie jüngst vom Fraktionsvorsitzenden der SPD im Bundestag, Rolf Mützenich, unterbreitet wurden: Abzug der US-Atombomben in Büchel, Schluss mit der nuklearen Teilhabe in der NATO und damit Verzicht auf die milliardenschwere Anschaffung neuer Kampfjets, die die US-Atombomben zu ihren Zielen transportieren sollen.“

„Das wäre auch ein guter Beitrag zur Entschuldung unserer Stadt, die von ihren Altschulden erdrückt wird. In Zeiten der Pandemie und deren Bekämpfung stehen die Zeichen für Abrüstung gut. Allein der politische Wille“ ergänzt Jürgen Hagenguth.

Artikel der NRZ zum Flaggentag am 8.7.:

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