Eine erfolgreiche Aktion der Friedensbewegung in Duisburg am Hiroshima-Tag

Am 6. August, dem Tag des Erinnerns und Gedenkens an die beiden Nuklearbombeneinsätze der USA auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki nahm die Friedensbewegung zum Anlass, eine Mahnwache in der Duisburger Innenstadt zu veranstalten.

Unterstützt wurde das Friedensforum Duisburg durch die DKP Duisburg und Aufstehen Duisburg. Unter dem Motto: Nie wieder Krieg! – Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr! – Keine US-Nuklearsprengköpfe auf deutschem Boden weder in Büchel oder anderswo! Dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten! – Atomwaffen ächten und abschaffen! versammelten sich viele Teilnehmer am Life-Saver-Brunnen auf der Königstraße in der Duisburger Innenstadt.

Über hundert Flyer des Aufrufs gegen die nukleare Aufrüstung wurden verteilt. Bei gutem Wetter hielten einige Innenstadtbesucher ein und wurden über die Anliegen zum Aufrüstungs-Stopp von den Friedensaktivisten informiert. Die bekannte, seit Jahrzehnten tätige Friedensaktivistin Inge Holzinger, beeindruckte durch ihren eindringlichen Appell an alle, in dem Ringen um Abrüstung nicht nachzulassen.

Durch die Veranstaltung führte ein Programm mit Vorlesungen von Gedichten von Bertholt Brecht, Nazim Hikmet und Wolfgang Borchert und Stellungnahmen zur nuklearen Aufrüstungspolitik der Deutschen Regierung im Zuge der nuklearen Teilhabepolitik Deutschlands gegenüber dem Rüstungspartner USA.

Wegen der ausgiebigen Sonnenbestrahlung und dem hellen Abend wurde auf das Beleuchtungsszenario verzichtet. Das Friedensforum Duisburg hatte mit brennenden Kerzen ein Peace-Zeichen am Life-Saver entzünden wollen. Beiliegende Fotos geben Eindrücke der Mahnwache wieder.

Die Presseberichterstattung der Funke-Medien-Gruppe informierte über die Aktion der Friedensbewegung in Duisburg mit Kurzberichten.

NRZ-PresseerklärungHiroshimapdf

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