Betreff: Leserbrief zu dem Artikel vom 13.02.2020, Nato-Manöver Defender 2020

Ca. 40.000 Soldaten, inclusive 7000 US-Nationalgardisten, sollen an der Grenze zu Russland aufmaschieren. Dem neuen und alten Feind soll somit deutlich gemacht werden, dass die Nato unter Führung der USA in der Lage ist, jederzeit den „russischen Bären“ militärisch zu dominieren und auch im Rahmen einer Bodenoffensive in Europa die Vormachstellung zu erhalten. Das dieses Kriegsspiel eine gefährliche Provokation ist, muss eigentlich jedem klar sein. Inwieweit diese Angriffsübung „ein Bekenntnis zur  Sicherheit Europas“ sein soll, erschließt sich mir als ehemaliges SPD-Mitglied nicht. Deutschland spielt bei diesem, die Kriegsgefahr erhöhendem, Manöver, eine Schlüsselrolle als Logistikknoten und Aufmarschgebiet für große Kriegsverbände. Das nun ein Geheimnis um dem Aufmarsch, Aufstellung und die Routen für den Transport der Kriegswaffen und Soldaten gemacht wird, ist auch dadurch zu verstehen, da durchaus in der Bevölkerung eine Ablehnung dieses Kriegsspektakels zu verspüren ist und mit Widerstand zu rechnen ist. Entspannungs- und Friedenspolitik ist angesagt und kein Säbelrasseln. „Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“ W.B.

Ich bitte um Veröffentlichung als Leserbrief in Ihren Medien.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Kowertz 

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